Harald Klingelhöller (* 1954 in Mettmann) ist ein Bildhauer, dessen Werke sich in zahlreichen internationalen privaten wie öffentlichen Sammlungen finden.

Leben und Werk Klingelhöller studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1993 hat er eine Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe inne. Klingelhöller ist verheiratet mit der Bildhauerin Pia Stadtbäumer, er lebt und arbeitet in Düsseldorf und Karlsruhe. 2013 erhielt er für sein Lebenswerk den Kulturpreis Baden-Württemberg (geteilt mit Günther Wirth). Von Herbst 2018 bis Oktober 2021 war er Rektor der Kunstakademie Karlsruhe.Der Sonntag, 17. Februar 2019, S. 3.

Seit Ende der 1970er Jahre schafft Klingelhöller Skulpturen, deren Konzept gleichermaßen auf dem Werktitel wie auf der plastischen Form basiert. Die metaphorisch-poetische Formulierung des Werktitels steht dabei in einem Spannungsverhältnis zur Form, woraus sich eine gewollte Offenheit in Bezug auf mögliche Assoziationen und Deutungsmöglichkeiten des Betrachters ergibt., Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal, 19. Oktober 2013 bis 12. Januar 2014., Hatje-Cantz Verlag

Werke im öffentlichen Raum (Auswahl) 1987 Die Wiese lacht oder das Gesicht in der Wand. Innenhof der Juristischen Fakultät Münster 1993 Die Furcht verlässt ihren Gegenstand und geht über in Hass. Middelheimmuseum Antwerpen 1993 Speakers Corner. Rathausplatz, Sindelfingen 2004 Rhetorisches Wäldchen. Petuelpark, München. (QUIVID, München) 2007 Whypop. Kreisverkehr Hofkamp, WuppertalWhyPop (Denkmal-Wuppertal.de)

Ausstellungen (Auswahl) 1987 Skulptur.Projekte, Münster 1990 Van Abbemuseum, Eindhoven 1992 Portikus Frankfurt 1992 DOCUMENTA IX, Kassel 1995 Centre d’Art contemporain Domaine de Kerguéhennec 1996 Art Gallery of York University, Toronto 1997/98 Lenbachhaus München 2000 Tucci Rosso Turin 2003 Galerie Nelson, Paris 2004 Zweite Architekturwoche A2, München 2004 Rhetorisches Wäldchen, Kunstprojekt Petuelpark, QUIVID/Kunstkommission München 2005 Konrad-Fischer-Galerie, Düsseldorf 2005 „… Wie Landschaften auf Worte reagieren …“, Kunstmuseum Karlsruhe 2007 Museu Serralves, Porto 2013/14 Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal 2022 Skulpturenhalle Thomas Schütte Stiftung, Neuss

Literatur Ulrich Wilmes (Hrsg.): Harald Klingelhöller. Alle Metaphern werden wahr – Skulpturen 1986–1997. Lenbachhaus München. Hatje Cantz Verlag, 1997, ISBN 3-89322-353-3. (anlässlich der Ausstellung im Lenbachhaus, München, 12. November 1997 bis 11. Januar 1998, in Deutsch und Englisch) Julian Heynen: Harald Klingelhöller. „Blaue Blume“. Kaiser-Wilhelm-Museum, Krefeld 1986, . Harald Klingelhöller: Seien Sie großzügig. Vortrag anlässlich des Festaktes zum Jubiläum des 150-jährigen Bestehens der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe am 19. Oktober 2004. Hrsg. von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Karlsruhe 2004, . Thomas Schütte Stiftung (Hrsg.), Dieter Schwarz (Text): Harald Klingelhöller – Schneefall erzählt. (Ausstellungskatalog mit Essay, Ausgestellte Werke, Biografie; deutsch und englisch). Düsseldorf 2022, ISBN 978-3-9822188-2-3.

Einzelnachweise

Weblinks

Kunstaspekte: Harald Klingelhöller: Objekte, Installationen, Ausstellungen, Sammlungen, Galerien

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