Ein Fungistatikum oder Fungistaticum (von lateinisch fungus, „Pilz“, und griechisch statikós, „zum Stillstehen bringend“) ist ein chemisches Mittel, welches das Wachstum und die Vermehrung von Mikromyzeten (Kleinpilzen) hemmt. Im Gegensatz zu Fungiziden tötet es diese jedoch nicht.
Beispiele für Fungistatika sind Nystatin, Griseofulvin, Trichomycin und Kaliumsorbat.Karl Wurm, A. M. Walter: Infektionskrankheiten. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 9–223, hier: S. 55.
Siehe auch Antimykotikum
Einzelnachweise