mini|hochkant|Jérôme Lulling (2005) miniatur|Lulling (rechts) mit Großherzog Henri von Luxemburg (2007) Jérôme Ernest Léon Lulling (* 11. März 1971 in Esch an der Alzette) ist ein luxemburgischer Linguist.
Leben und Wirken Jérôme Lulling wurde am 11. März 1971 als Sohn von Edouard Lulling und dessen Ehefrau Astrid (geborene Gros) in Esch an der Alzette geboren.Geburtsanzeige im Luxemburger Wort vom 13. März 1971, S. 11
Nach seiner Schulzeit in Beles und Esch studierte er Linguistik an der Universität Paul Valéry in Montpellier. In den 1990er Jahren begann er mit der Informatisierung seiner Muttersprache, dem Luxemburgischen. Er unterrichtet diese Sprache an den Universitäten Trier (seit 2000) und Namur (seit 2004). Seit Dezember 2005 ist er luxemburgisches Mitglied im unabhängigen Expertenkomitee für die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen des Europarats.
Lulling ist Großneffe der luxemburgischen Politikerin Astrid Lulling, mit der er sich für die Bewahrung der luxemburgischen Sprache einsetzt.
Arbeiten Doktorarbeit über die lexikalische Kreativität im Luxemburgischen an der Universität Paul Valéry Montpellier III (1998–2002) Lexikalische Datenbank für die erste luxemburgische Rechtschreibprüfung mit 125.000 Wortformen (Projekt Cortina 2000–2002) Co-Autor des luxemburgisch-französischen Wörterbuches Luxdico.com – Editions Schortgen / PUN (2004, 2005) Betreuung der Übersetzung von Microsoft Windows sowie Office (2005, 2006) Autor der LuxDVD, der ersten DVD, um Luxemburgisch zu lernen – Editions Schortgen (2010)
Weblinks
Fernseh-Interview – Saarländischer Rundfunk interviewt Lulling (2001) Luxdico Deutsch wird in Trier vorgestellt (2008) Artikel über Lulling im Trierischen Volksfreund (10/2008)
Einzelnachweise
Kategorie:Linguist Kategorie:Hochschullehrer (Universität Trier) Kategorie:Hochschullehrer (Facultés universitaires Notre-Dame de la Paix) Kategorie:Luxemburger Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Mann