mini|Skater mini|Halbmarathon Der Stuttgart-Lauf (von 2004 bis 2011 offiziell STUTTGARTER ZEITUNG-LAUF) ist ein seit 1994 jährlich ausgetragener Lauf-, Inlineskating- und Rollstuhlwettbewerb in Stuttgart, der meist im Juni ausgetragen wird. Er findet im und um das Gelände der MHPArena statt. Wichtigster Wettbewerb ist der Halbmarathon, bei dem über 4.000 Läufer das Ziel erreichen. Der Stuttgart-Lauf ist einer der größten Volksläufe in Deutschland.

Organisation und Programm Veranstalter des Stuttgart-Laufs ist der Württembergische Leichtathletik-Verband mit Unterstützung der Stadt Stuttgart.

Folgende Wettbewerbe wurden oder werden ausgetragen: ein Halbmarathon (offiziell LBS Halbmarathon) ein Staffel-Halbmarathon (offiziell AOK Staffel-Halbmarathon) ein Rollstuhl- und Handbike-Halbmarathon (offiziell LOTTO Handbike-Halbmarathon und LOTTO Rollstuhl-Halbmarathon) ein 10-km-Lauf (offiziell Kaufland-10km-Lauf) ein Walking- und Nordic-Walking-Wettbewerb über 7 km (offiziell SportScheck Walking) ein Rollstuhl- und Handbike-Wettbewerb über 2 km (offiziell AOK Handbike-Minimarathon) ein Inlineskating-Wettbewerb für Kinder mit Streckenlängen zwischen 0,4 und 2,8 km (offiziell AOK Kids Inline) ein Laufwettbewerb für Kinder mit Streckenlängen von 1,2 und 2,2 km (offiziell AOK Minimarathon) ein Laufwettbewerb für Kinder mit ihren Eltern über 0,7 km (offiziell AOK Jolinchen-Lauf) Bis 2008 und seit 2013 wieder zusätzlich: ein Inlineskating-Wettbewerb über 17,5 km (offiziell AOK Inline) Statt eines 10-km-Laufs gab es auch einen 7-km-Lauf

In das Rahmenprogramm des Stuttgart-Laufs wird fast das gesamte Veranstaltungsgelände des NeckarParks einbezogen: Die MHPArena fungiert als Ziel der Laufwettbewerbe, die Hanns-Martin-Schleyer-Halle dient als Logistikzentrum (Anmeldemöglichkeit, Abholung von Startunterlagen u. ä.). Darüber hinaus werden dort ein Gesundheitssymposium und eine große Laufmesse veranstaltet. In der benachbarten Porsche-Arena werden Umkleidekabinen für die Teilnehmer bereitgestellt.

Lauf- und Rollstrecken Halbmarathon Die Halbmarathonstrecke führte bis 2007 und wieder seit 2012 von der Benzstraße aus zum größten Teil über die Marathonstrecke der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993. Zunächst geht es nach Stuttgart-Untertürkheim, dann durch Bad Cannstatt, weiter neckarabwärts an Weinbergen und dem Max-Eyth-See vorbei in den Stadtteil Hofen. Über die Hofener Neckarbrücke erreicht man Mühlhausen. Dort wird gewendet. Wieder am Neckar entlang und vorbei an Weinbergen verläuft die Strecke neckaraufwärts nach Münster. Über den Neckar gelangen die Läufer zurück nach Bad Cannstatt und in die MHPArena, in der sich seit 2012 wieder das Ziel des Halbmarathons befindet.

2008 bis 2011 ging der Halbmarathon durch die Stuttgarter Innenstadt, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten Stuttgarts wie dem Neuen Schloss und dem Kunstmuseum.

2024 wurde der Lauf aufgrund von Terminkonflikten, insbesondere mit der Fußball-Europameisterschaft, ohne Halbmarathon ausgerichtet.

Inlineskating-Wettbewerb Der Inlineskating-Wettbewerb wurde bis einschließlich 2007 als Halbmarathon ausgetragen. Seine Streckenführung war bis dahin identisch mit jener des Läufer-Halbmarathons. 2008 wurde der Wettbewerb mit einer Länge von 17,5 km auf der rechten Neckarseite in den Stadtbezirken Bad Cannstatt und Untertürkheim ausgetragen. Von 2009 bis 2012 wurden Inlineskating-Wettbewerbe nur noch für Kinder und Jugendliche angeboten.

Lauf- und Walking-Wettbewerbe über 7 km Der 7-km-Lauf startet ebenfalls auf der Benzstraße und folgte bis 2007 und wieder ab 2012 dem Verlauf der Halbmarathonwettbewerbe nach Untertürkheim, kürzt die Strecke jedoch in Bad Cannstatt deutlich ab und biegt bei Kilometer 19 wieder auf die Halbmarathon-Strecke ein. Der kürzere Lauf wurde in den einzelnen Jahren teilweise auch mit 8 bzw. 10 km ausgetragen.

Statistiken Streckenrekorde Männer: 1:05:46 h, Günther Ziwey (GER), 1994 Frauen: 1:15:24 h, Christine Schleifer (GER), 2012

Siegerliste Quelle: Website des VeranstaltersErgebnis Archiv Jahr Männer Nation Zeit Frauen Nation Zeit Divers Nation Zeit 1:09:10 1:20:51 1:39:11 1:09:08 1:19:40 2:06:30 Veranstaltung ohne Halbmarathon 1:09:27 1:19:23       1:08:57 1:23:04 1:07:42 1:23:19 1:08:40 1:22:21 1:07:58 1:21:21 1:09:16 1:15:26 1:08:45 1:16:27 1:08:45 1:17:50 1:07:06 1:15:41 1:06:55 1:15:24 & Markus Weiss-Latzko 1:08:38 1:25:25 1:09:19 1:23:09 1:10:06 1:16:33 1:10:29 1:23:12 1:10:11 1:17:52 1:06:28 1:17:10 1:08:10 1:20:35 1:08:57 1:18:59 1:08:08 1:22:24 1:11:17 1:17:44 1:08:23 1:20:19 1:11:54 1:23:45 1:10:14 1:25:10 1:09:15 1:21:17 1:08:02 1:19:46 1:07:54 1:19:28 1:09:56 1:22:47 1:05:46 1:20:10

Entwicklung der Finisherzahlen Jahr Halbmarathon davonFrauen davonDivers 7 km oder 10 km davonFrauen2026879331272348516942025712123741332116302024 Wurde nicht ausgerichtet37491370202343071279  1945966202225466561212489201952481413285014112018601716373249155020175698147930771462 2016 5996 1535 3150 1481 2015 6817 1685 3098 1451 2014 7117 1716 2717 1279 2013 7871 1856 3032 1399 2012 7513 1760 2583 1116 2011 6631 1505 2514 994 2010 6829 1487 2390 951 2009 7811 1739 2386 955 2008 12.425 2751 3681 1533 2007 9604 2177 3215 1354 2006 9530 2105 2730 1116 2005 9701 2132 3271 1280 2004 9581 2006 2735 1149 2003 7743 1578 2337 951 2002 6743 1327 2059 860 2001 6422 1230 2365 954 2000 3698 673 1392 549

Weblinks Offizielle Website

Einzelnachweise

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