mini|299px|Gemeindegebiet mit Gemeindeteilen von Bessenbach

Bessenbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg und liegt südöstlich der Stadt Aschaffenburg zwischen den Ausläufern des Spessarts.

Geografie Der topographisch höchste Punkt der Gemeinde ist der im Naturwaldreservat Kreuzbuckel liegende Gipfel des Salzbuckels östlich von Waldmichelbach mit , der niedrigste liegt an der Aschaff östlich von Hösbach-Bahnhof auf .

Geologie Etwa die Hälfte der Gemeinde besteht aus Wald. In diesem Wald gedeihen am besten Buche und Eiche.

Seit 1996 besteht zwischen dem Markt Hösbach und den Gemeinden Bessenbach, Laufach und Sailauf eine Waldarbeitsgemeinschaft.

Gemeindegliederung Es gibt zehn Gemeindeteile (in Klammern sind der Siedlungstyp und die Einwohnerzahl inkl. Zweitwohnsitz angegeben):

Der frühere Ort Mittelbessenbach ist heute mit Keilberg baulich verwachsen.

Folgende Orte sind zwar geografisch eigenständig, werden aber nicht als offizielle Gemeindeteile aufgelistet: Beetacker (Gewerbegebiet) Gemeindezentrum

Es gibt die Gemarkungen Keilberg, Oberbessenbach und Straßbessenbach.

Nachbargemeinden

Geschichte Etymologie und Frühere Schreibweisen Bessenbach hat seinen Namen vom gleichnamigen Bessenbach, der durch das Gemeindegebiet fließt und in die Aschaff mündet. Im Volksmund wird der Ort Bessemich (Aussprache: []) genannt.

Die früheren Schreibweisen der Orte Unterbessenbach, Mittelbessenbach, Straßbessenbach und Oberbessenbach aus diversen historischen Karten und Urkunden: 1329 Nidernbessenbach 1576 Underbessenbach 1638 Unterbessenbach 1521 Mittelbessennbach 1532 Mittelnbessenbach 1576 Mittel-Bessenbach 1515 Bessenbach 1532 Bessenbach an der strassen 1576 Straßen-Bessenbach 1638 Straßbessenbach 1181 Bessenbach 1515 obern Bessenbach 1532 Obernbessenbach 1638 Oberbessenbach

Fusion und Eingemeindungen Die Gemeinde wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Januar 1972 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Keilberg und Straßbessenbach gebildet. Am 1. Januar 1978 kam die Gemeinde Oberbessenbach hinzu.

Einwohnerentwicklung Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 4946 auf 5694 um 748 Einwohner bzw. um 15,1 %. 2005 hatte die Gemeinde 5942 Einwohner. Quelle: BayLfStat

Religion Katholische Kirchen: St. Georg, Keilberg St. Wendelinus, Straßbessenbach St. Ottilia, Oberbessenbach St. Stephanus, Oberbessenbach

Politik

Gemeinderat Der Gemeinderat hat 20 Mitglieder. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister. Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 haben von den 4524 stimmberechtigten Einwohnern in der Gemeinde Bessenbach 2954 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 65,30 % lag.

Bürgermeister Am 15. März 2020 wurde Christoph Ruppert (CSU) mit 90,52 % der Stimmen zum ersten Mal zum ersten Bürgermeister gewählt. Sein Vorgänger war von Mai 2002 bis April 2020 Franz Straub (CSU).

Städtepartnerschaften : Die Gemeinde Bessenbach unterhält mit den Gemeinden Dury, Saint-Fuscien und Sains-en-Amiénois seit 1985 eine Partnerschaft.

Wappen

Baudenkmäler

Bodendenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Die Gemeinde wird ab dem Hauptbahnhof Aschaffenburg von verschiedenen Buslinien der Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain bedient. Außerdem liegt Bessenbach direkt an der Autobahnausfahrt der Bundesautobahn 3 Bessenbach/Waldaschaff und nahe der Raststätte Spessart bei Rohrbrunn. In diesem Zusammenhang hat Bessenbach gemeinsam mit Aschaffenburg vor allem durch die sehr häufigen Verkehrsstaus auf der A3 eine gewisse Bekanntheit erlangt.

Bildung Staatliche Realschule Bessenbach: 652 Schüler und 50 hauptamtliche Lehrkräfte (SJ 2019/2020) Grundschule Bessenbach: 186 Schüler und 12 hauptamtliche Lehrkräfte (SJ 2019/2020)

Sonstiges Sender Pfaffenberg

Söhne und Töchter der Gemeinde

Hans Dietrich von Gemmingen (1869–1958), königlich bayerischer Kämmerer

Literatur Luise Braun: Oberbessenbach – Mein Heimatdorf gestern und heute. Norderstedt 2010.

Weblinks

Homepage

Einzelnachweise

Kategorie:Gemeindegründung 1972