mini|Randy Crawford (2008) Veronica „Randy“ Crawford (* 18. Februar 1952 in Macon, Georgia) ist eine US-amerikanische Jazz- und Soulsängerin. Sie zählt neben Ella Fitzgerald, Nina Simone, Aretha Franklin und Dee Dee Bridgewater zu den erfolgreichsten Interpretinnen dieses Genres.
Biografie Entdeckt wurde Crawford, als sie im Kirchenchor durch ihre ausdrucksstarke Stimme auffiel. Schon als Jugendliche nahm ihr Vater sie mit auf Tournee durch die USA und Europa, wo sie schon bei ihren ersten Live-Auftritten in Clubs Aufsehen erregte. Den Durchbruch hatte sie mit der Band The Crusaders und dem Soundtrack zum Film Sharky’s Machine, dem auch der erfolgreiche Song Street Life entstammt. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählen der gemeinsame Auftritt mit Al Jarreau 1981 auf dem Montreux Jazz FestivalWho's Right, Who's Wrong und das Duett mit dem italienischen Star Zucchero im Moskauer Kreml 1990.„Imagine“
Crawford hat mit ihrer warmen, variantenreichen Stimme in über drei Jahrzehnten weltweit viele Anhänger gewonnen. Mehr noch als in den USA hatte sie in den 1980er Jahren in Europa Erfolg, sie erreichte mit einigen Singles vor allem in Großbritannien hohe Chartpositionen. Zu ihren bekanntesten Songs gehören One Day I’ll Fly Away, Almaz und You Might Need Somebody. Sie sang den Song „Hoping Love Will Last“ auf dem Album „Please Don’t Touch“ von Steve Hackett (1978) ein. Ihre späteren Alben wurden bei kleineren Plattenlabels veröffentlicht. 2006 brachte sie das Album Feeling Good heraus, auf dem sie von Joe Sample, dem Gründer der Crusaders, begleitet wurde. 2012 gab sie zusammen mit dem Joe Sample Trio einige Konzerte in Deutschland., abgerufen am 24. Juni 2012 Randy Crawford engagiert sich als UNICEF-Botschafterin.
Diskografie
Alben
Weitere Studioalben 1976: Everything Must Change 1977: Miss Randy Crawford 1979: Raw Silk 2008: No Regrets (mit Joe Sample)
Livealben 1982: Pastel Highway (Livealbum) 2012: Live (mit Joe Sample, Steve Gadd und Nicklas Sample)
Kompilationen
Weitere Kompilationen 1985: The Very Best Of 1990: The Collection 1991: The Best of Randy Crawford 1996: Best of Randy Crawford
Singles
Weitere Singles 1972: Knock on Wood 1976: I’m Easy 1976: Take It Away from Her (Put It on Me) 1979: Endlessly 1980: Same Old Story (Same Old Song) 1980: Tender Falls the Rain 1981: People Alone 1981: When I Lose My Way 1981: Rio de Janeiro Blue 1981: One Hello 1981: You (mit Lava) 1982: Your Precious Love (mit Al Jarreau und Yellowjackets) 1982: Look Who’s Lonely Now 1982: Your Precious Love (mit Al Jarreau) 1983: Why 1986: Higher Than Anyone Can Count 1986: Can’t Stand the Pain 1986: Everybody Needs a Little Rain (mit Gerard Joling) 1986: Gettin’ Away with Murder 1986: Desire 1988: The Best of Me (mit Egil Eldøen) 1989: Cigarette in the Rain 1989: Wrap-U-Up 1991: Se io fossi un uomo (mit Grazia di Michele) 1992: Who’s Crying Now 1992: A Lot That You Can Do 1992: Shine 1993: In My Life 1995: Forget Me Nots 1995: Cajun Moon 1995: Give Me the Night 1995: September Morn (mit Amii Stewart) 1997: Are You Sure? 1997: Silence 1998: Captain of Her Heart 1998: Bye Bye 2000: I’ll Be Around (Randy Crawford meets Tiefschwarz) 2000: Unwounded 2000: Merry Go Round 2001: Permanent 2006: Rio de Janeiro Blue (mit Joe Sample)
Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte
1996: für das Album The Very Best Of 1998: für das Album Secret Combination
1980: für das Album Now We May Begin2× Platin-Schallplatte
1991: für die Single Sweet Love
Weblinks
Informationen zu Randy Crawford (englisch) Komplette Diskographie (inkl. Cover und aller Collaborationen)
Informationen zu Randy Crawford und Joe Sample bei JazzEcho
Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Sänger Kategorie:Soulsänger Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Frau