mini|hochkant|Jane Alexander (2008) Jane Alexander, geborene Quigley (* 28. Oktober 1939 in Boston, Massachusetts), ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben Jane Alexander begann nach ihrer Schauspielausbildung 1966 mit ihrer Arbeit am Theater in Washington, D.C. 1969 gab sie im Boxerdrama Die große weiße Hoffnung ihr Broadwaydebüt, für das sie mit einem Tony Award ausgezeichnet wurde. Sie spielte die Rolle der Eleanor Backman auch ein Jahr später an der Seite von James Earl Jones in der Verfilmung von Martin Ritt, für die sie ihre erste Oscarnominierung erhielt. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere wurde sie drei weitere Male für den Oscar nominiert und erhielt sechs weitere Tony-Award-Nominierungen.

Alexander ist gleichermaßen in Fernseh- wie Kinoproduktionen zu sehen und ihre Filmografie umfasst mehr als 60 Werke. Für Building Bombs (1990) sprach sie den Kommentar.

1993 wurde sie von US-Präsident Bill Clinton zur Direktorin des National Endowment for the Arts ernannt, was sie bis 1997 blieb.

1994 wurde Alexander in die American Theater Hall of Fame aufgenommen. 1999 erfolgte die Wahl in die American Academy of Arts and Sciences. Die Schauspielerin war zweimal verheiratet: Von 1962 bis zur Scheidung 1974 mit Robert Alexander, dann von 1975 bis zu dessen Tod im Jahr 2017 mit dem Theaterproduzenten Edwin Sherin. Aus erster Ehe hat sie den Sohn Jace Alexander, der ebenfalls Schauspieler wurde.

Filmografie (Auswahl) Spielfilme 1970: Die große weiße Hoffnung (The Great White Hope) – Regie: Martin Ritt 1971: Rivalen des Todes (A gunfight) – Regie: Lamont Johnson 1976: Die Unbestechlichen (All the President’s Men) – Regie: Alan J. Pakula 1978: Der Clan (The Betsy) – Regie: Daniel Petrie 1978: Liebe vor Gericht (A Question of Love) – Regie: Jerry Thorpe 1979: Kramer gegen Kramer (Kramer vs. Kramer) – Regie: Robert Benton 1980: Brubaker – Regie: Stuart Rosenberg 1980: Das Mädchenorchester von Auschwitz (Playing for Time, Fernsehfilm) – Regie: Daniel Mann 1981: Mit dem Wind nach Westen (Night Crossing) – Regie: Delbert Mann 1982: Unter den Augen der Justiz (In the Custody of Strangers) – Regie: Robert Greenwald 1983: Das letzte Testament (Testament) – Regie: Lynne Littman 1984: Calamity Jane – Regie: James Goldstone 1984: City Heat – Der Bulle und der Schnüffler (City Heat) – Regie: Richard Benjamin 1985: Verrücktes Hollywood (Malice in Wonderland) – Regie: Gus Trikonis 1987: Square Dance – Regie: Daniel Petrie 1987: P.O.W. – Prisoner of War (In Love and War) – Regie: Paul Aaron 1992: Grenzenlose Leidenschaft (Stay The Night) 1999: Gottes Werk & Teufels Beitrag (The Cider House Rules) – Regie: Lasse Hallström 2002: Land des Sonnenscheins – Sunshine State (Sunshine State) – Regie: John Sayles 2002: Ring – Regie: Gore Verbinski 2006: Fell – Eine Liebesgeschichte (Fur – An Imaginary Portrait of Diane Arbus) – Regie: Steven Shainberg 2007: Zauber der Liebe (Feast of Love) – Regie: Robert Benton 2008: Gigantic – Regie: Matt Aselton 2009: The Unborn – Regie: David S. Goyer 2009: Terminator: Die Erlösung (Terminator Salvation) – Regie: McG 2011: Dream House – Regie: Jim Sheridan 2013: Mr. Morgans letzte Liebe (Mr. Morgan's Last Love) – Regie: Sandra Nettelbeck 2017: State of Mind – Der Kampf des Dr. Stone (Three Christs) – Regie: Jon Avnet 2020: The Man in the Woods – Regie: Noah Buschel

Fernsehserien 2000: Law & Order: Special Victims Unit (Folge 1x15) 2000: Law & Order (Folge 10x14) 2007: Tell Me You Love Me (10 Folgen) 2011–2015: Good Wife (The Good Wife, 5 Folgen) 2013: Forgive Me (5 Folgen) 2013–2014: The Blacklist (4 Folgen) 2014, 2016: Elementary (2 Folgen) 2015: Forever (Folge 1x17) 2019: Modern Love (Folge 1x08) 2020: Tales from the Loop (3 Folgen) 2025: Severance (Folge 2x08)

Literatur

Weblinks

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