mini|1968 Mykola Hryhorowytsch Hrynko, bekannt als Nikolai Grinko (, ; * 22. Mai 1920 in Cherson, Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik; † 10. April 1989 in Kiew, Ukrainische SSR, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schauspieler ukrainischer Abstammung. Leben Von 1946 bis 1955 war Nikolai Grinko alias Mykola Hrynko am Dramatischen Theater in Saporischschja beschäftigt. Sein Filmdebüt hatte er 1956 in einem Film von Wiktor Iwtschenko. In den 1960er-Jahren arbeitete er mehrfach mit den Regisseuren Alexander Alow und Wladimir Naumow zusammen. Berühmt wurde Hrynko weltweit als „Anton Tschechow“ in Sergei Jutkewitschs Sujet für eine Kurzgeschichte (1970) als Partner Marina Vladys. Andrei Tarkowski engagierte Mykola Hrynko für seine Filme Iwans Kindheit, Andrej Rubljow, Solaris, Der Spiegel und Stalker. In dem populären Kinderfilm Der elektronische Doppelgänger (Abenteuer des Elektronik; 1979) spielte er den Professor Gromow. Eine seiner letzten großen Rollen hatte er in der internationalen Großproduktion Teheran 43.
Grinko erhielt 1988 die Auszeichnung „Volkskünstler der Ukrainischen SSR“. Er starb in Kiew und wurde dort auf dem Baikowe-Friedhof beerdigt.
Filmografie (Auswahl) 1957: Wie der Stahl gehärtet wurde () 1962: Iwans Kindheit () 1965: Schatten vergessener Ahnen (Tini zabutych predkiv) 1966: Andrej Rubljow () 1966: Krieg und Frieden () 1969: Sujet für eine Kurzgeschichte () 1972: Solaris () 1975: Der Spiegel () 1975: Der Specht kennt keine Kopfschmerzen (Ne bolit golowa u djatla) 1977: Der Krieg ist kein Abzählspiel () 1979: Der elektronische Doppelgänger () 1979: Stalker () 1981: Peters Jugend () 1981: Teheran 43 ()
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