mini|Zschopenthal, Rolle-Mühle und Blaufarbenwerk mini|Zschopenthal, Blick von der Brücke über die Zschopau Zschopenthal ist ein Ortsteil von Waldkirchen/Erzgeb., der seit dem 1. März 2009 zur neu entstandenen Gemeinde Grünhainichen gehört.
Geschichte Der Ort war ehemals eine eigenständige, an der Zschopau gelegener Werkweiler und wurde in Kirchenbüchern erstmals 1663 erwähnt. Er gehörte zum Amt Augustusburg.
August Schumann nennt 1826 im Staatslexikon von Sachsen Zschopenthal betreffend u. a.:
Zschopenthal und der Gutsbezirk Blaufarbenwerk Zschopenthal wurden am 1. Juni 1850 nach Waldkirchen eingemeindet. Am 27. November 1918Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943 wurde Waldkirchen umbenannt in Waldkirchen-Zschopenthal. Der Ortsname wurde am 1. Oktober 1939 auf Anordnung des Reichsstatthalters Martin Mutschmann in Waldkirchen/Erzgeb. geändert. Der alte Ortsname ist noch heute am Bahnhofsgebäude zu lesen.
In Zschopenthal befindet sich eine noch heute produzierende Getreidemühle sowie das Gebäude des 1687 gegründeten und 1835 nach Niederpfannenstiel verlegten Blaufarbenwerks Zschopenthal.
Entwicklung der Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahlvgl. 1788 4 Häusler1834 65 Jahr Einwohnerzahl1871 2261890 236
Söhne und Töchter Zschopenthals Christian Friedrich Krafft (1716–1775), Maler und Zeichner August Fürchtegott Winkler (1770–1807), Metallurge Kurt Alexander Winkler (1794–1862), Chemiker und Metallurge Olof Winkler (1843–1895), Landschaftsmaler und Illustrator Fritz Preißler (1904–1945), Politiker (NSDAP)
Literatur
Weblinks
Bestand 40142 Blaufarbenwerk Zschopenthal im Bergarchiv Freiberg
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Erzgebirgskreis Kategorie:Grünhainichen