Die ehemalige Gemeinde Kayh ist durch die Gemeindereform in Baden-Württemberg seit 1971 einer von heute acht Stadtteilen Herrenbergs.
Geographie Kayh liegt im Korngäu am Rand des Schönbuchs, etwa vier Kilometer südöstlich vom Stadtzentrum Herrenbergs gelegen, nahe der Autobahn A 81 Stuttgart–Singen.
Geschichte Kayh wurde schon im 12. Jahrhundert (um 1190) als Gehai (Ort an dem Holz geschlagen wird) erwähnt. Damals spielte der Weinbau eine entscheidende Rolle, der auch zu Wohlstand führte. Dieser wurde jedoch vom Obstbau verdrängt. Obstbaulich bedeutend liegt der Ort in einer der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas. Heute werden vor allem Zwetschgen, Kirschen sowie Kernobst zur Saftgewinnung und Herstellung von Obstbränden angebaut.
Am 1. Dezember 1971 wurde Kayh nach Herrenberg eingemeindet.
Siehe auch Marienkirche (Kayh)
Literatur
Johannes Baier: Der Schönbuchtrauf bei Kayh. In: Fossilien. 33, Nr. 3, Wiebelsheim 2016, S. 36–41. Martina Schroeder, Martin Friess: Leben in Kayh. Ein Dorf und 800 Jahre Geschichte. Stadtarchiv Herrenberg 1990, ISBN 3-926809-03-5.
Weblinks
Offizielle Seite zum Stadtteil Kayh der Stadt Herrenberg Die Rote Wand bei Kayh Genealogischer Eintrag zu Kayh im GenWiki
Einzelnachweise Lage und Größe. Website des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies e. V. Abgerufen am 22. November 2015.
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Böblingen) Kategorie:Ort im Landkreis Böblingen Kategorie:Geographie (Herrenberg) Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert