Narcein ist ein Opiat; sein Anteil im Opium beträgt 0,1–0,2 %. Es wurde früher als Hypnotikum und Narkotikum angewendet. Narcein wirkt schwächer als Morphin, potenziert jedoch seine Wirkung um ein Vielfaches in Kombination. Verwendet wurden auch Narceinester (z. B. der Ethylester). miniatur|links|Schlafmohn, Papaver somniferum, aus dessen Milch Narcein – neben anderen Alkaloiden – isoliert werden kann.

Narcein kann partialsynthetisch aus Noscapin durch Methylierung des Stickstoffatoms zum quartären Ammoniumion, Überführung in das Hydroxid und Erhitzen (analog zum Hofmann-Abbau) erhalten werden.Harry Auterhoff: Lehrbuch der pharmazeutischen Chemie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1968.

Einzelnachweise

Kategorie:Phenylethylamin Kategorie:Benzodioxol Kategorie:Methoxybenzol Kategorie:Benzolcarbonsäure Kategorie:Dimethoxybenzol Kategorie:Benzoylverbindung Kategorie:Keton Kategorie:Dimethylamin Kategorie:Alkaloid Kategorie:Opioid Kategorie:Arzneistoff Kategorie:Hypnotikum Kategorie:Psychotroper Wirkstoff Kategorie:Psychotropes Opioid