Das Flugzeug Junkers T 21 war der Nachfolger des Typs Junkers T 19.
Entwicklung Es handelt sich um einen von Ernst Zindel als Hochdecker konstruierten Aufklärer, der als Musterflugzeug für die Produktion der Junkers Ju 21 in Fili bei Moskau (UdSSR) gebaut wurde. Der Erstflug fand am 12. Juni 1923 in Dessau statt.
Gegenüber der T 19 änderten sich vor allen Dingen der Rumpf (verstärkt), eine größere Flügelspannweite wurde vorgesehen sowie die auch bei der Ju 21 verwendeten abwerfbaren Zusatztanks wurden konstruiert.
Die T 21 war mit einem BMW-IIIa-Motor mit 136 kW ausgerüstet. Obwohl in Deutschland hergestellt, erschien die T 21, von der nur zwei Exemplare mit den Werknummern 354 und 355 gebaut wurden, nicht in der deutschen Luftfahrzeugrolle, sondern wurde direkt nach der Erprobung in die UdSSR gebracht.
Technische Daten Kenngröße Daten Spannweite 10,77 m Länge 6,70 m Höhe 2,50 m Flügelfläche 21,75 m² Flügelstreckung 5,3 Leermasse 913 kg Startmasse 990 kg Leistungsbelastung 7,50 kg/m² Antrieb ein BMW IIIa Leistung Höchstgeschwindigkeit 220 km/h Steigzeit 4,5 min auf 1000 m Höhe9,7 min auf 2000 m Höhe32 min auf 5000 m Höhe Gipfelhöhe 5600 m
Siehe auch Liste von Flugzeugtypen
Literatur
Weblinks Junkers T 21 auf junkers.de
Einzelnachweise
Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp T 21 Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Erstflug 1923