300px|mini|Burg Kisvárda Kisvárda [] (deutsch Kleinwardein) ist eine Stadt im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg im Nordosten Ungarns und hat etwa 18.000 Einwohner. Sie liegt etwa 50 km nordöstlich von Nyíregyháza nahe der Grenze zur Ukraine und zur Slowakei.
Geschichte In einem Brief des Kommissars von König Ferdinand von Habsburg vom 15. Dezember 1544 an den König aus Sáros schreibt der Kommissar, dass Frater Georgius, der Bischof von Warad und Schatzmeister des damaligen Restungarn, die Burg Kyswarda besetzt hatte.Monumenta Ecclesiastica Tempora Innovatae in Hungaria Religionis Illustrantia - Egyháztörténelmi Emlékek a Magyarországi Hitujitás Korából, IV.Bd., Budapest 1909, Nr. 350, S. 396.
Der Bischof von Erlau (Eger/Agria), Antonius Verantius (Verancsics), schreibt in einem Brief an den designierten König Maximilian von Böhmen am 2. April 1559, dass Kisvárda zu jener Zeit von siebenbürgischen Truppen der Königin Isabella und deren Sohn, Johannes Sigismund, belagert wurde. Diese standen damals auf der Seite der Türken, die Restungarn arg bedrängten.Verancsics, Gesammelte Werke, 8. Band, Briefe 1559-1562, Pest 1868 (Monumenta Hungariae Historica - Magyar Törtelélemi Emlékek, 19. Band, S. 21)
Sehenswürdigkeiten Synagoge (heute Museum) Burgruine (heute Freilichttheater) Schwimmbad römisch-katholische Kirche Jüdischer Friedhof
Söhne und Töchter Victor Varconi (1891–1976), US-amerikanisch/ungarischer Schauspieler Endre Somogyi (1922–2006), Professor für gerichtliche Medizin in Budapest Josef Shaked (1929–2021), österreichischer Psycho- und Gruppenanalytiker ByeAlex (* 1984), Indie-Pop-Sänger Gabriella Juhász (* 1985), Handballspielerin
Städtepartnerschaften Hildburghausen, Deutschland Karmiel, Israel Târgu Secuiesc, Rumänien Kráľovský Chlmec, Slowakei Prien am Chiemsee, Deutschland Strzyżów, Polen
Weblinks
Website der Stadt Link Katalog über Kisvárda Luftaufnahmen über Kisvárda Bild der ehemaligen Synagoge
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg