Die Kältesumme eines Winters oder Monats erhält man, indem man alle Beträge negativer Tagesmitteltemperaturen (Temperaturen unter 0 °C) aufsummiert. Die Summe der Temperaturdifferenzen zu 0 °C wird in Kelvin angegeben. Das Gegenteil ist die Wärmesumme.
Dieser statistische Wert wird oft im Zusammenhang mit dem Gefrierverhalten von Seen herangezogen. So braucht es z. B. eine Kältesumme von rund 370 K, damit der Bodensee komplett zufriert. Im Winter 1962/1963 wurde am Bodensee eine Kältesumme von 500 erreicht.
Um die Strenge eines Winters zu beurteilen, bildet man die Summe der Beträge aller negativer Tagesmitteltemperaturen von November bis März. Kältesumme in K Aussage < 100 sehr milder Winter 100 bis 200 normaler Winter 201 bis 300 mäßig strenger Winter 301 bis 400 strenger Winter > 400 sehr strenger Winter
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Kältesumme