Sa
Saalburgallee und Saalburgstraße, Bornheim Die Saalburg ist ein 1897 rekonstruiertes Römerkastell am Limes im Hochtaunus, nahe Bad Homburg vor der Höhe.
Saalgasse, Altstadt Die Straße trägt den Namen des Saalhofs, der staufischen Kaiserpfalz. Sie führt vom Fahrtor am Römerberg zum Weckmarkt am Dom.
Saalfelder Straße, Zeilsheim Saalfeld/Saale, Kreisstadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen
Saarbrücker Straße, Schwanheim Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes. In der Nähe befinden sich kleinere, nach saarländischen Kreisstädten benannte Straßen.
Sachsenhäuser Landwehrweg, Sachsenhausen Zwischen 1413 und 1429 wurde die Sachsenhäuser Landwehr errichtet. Diese bestand aus Doppelgräben, dazwischen ineinander verflochtene Buchenhecken und Dornenhecken, die ein Eindringen von Angreifern erschweren sollten. Zusammen mit der 1470 errichteten Sachsenhäuser Warte war dies ein damals übliches Verfahren, eine Ortschaft zumindest vor Überfällen zu schützen.
Sachsenhäuser Ufer, Sachsenhausen In den zwanziger Jahren wurde mit dem Bau der neuen Mainuferstraße begonnen. Hierfür wurden Häuser der Färberstraße und die Ruine des Ulrichsteins, einer mittelalterlichen Zollburg am Schaumaintor, entgegen den Protesten der Frankfurter Bevölkerung in einer Nacht- und Nebel-Aktion am 10. März 1930 beseitigt
Sachsenhäuser Warte, Sachsenhausen der ehemals hölzerne Ausguck auf dem Mühlberg wurde 1414 zugunsten der steinernen Variante am Sachsenhäuser Berg aufgegeben. Dies ging allerdings nicht konfliktlos vor sich, denn bereits 1416 wurde sie vom Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein zerstört, da er die Meinung vertrat, die Warte liege auf Dreieicher Wildbanngebiet. Erst mit offener Unterstützung des Kaisers konnte sie dann 1470 an jetziger Stelle wieder errichtet werden. 1552 während des Schmalkaldischen Krieges wurde sie niedergebrannt, danach wieder aufgebaut. Heute Gasthaus
Sackgasse, Altstadt Die nicht mehr existierende, südliche Querstraße der Schnurgasse (Berliner Straße) trug ihren Namen zu Unrecht, denn sie war über die Gasse Im Sack mit der Neuen Gasse und der Mörsergasse verbunden. Der Name muss also einen anderen Ursprung haben.
Salmünsterer Straße, Fechenheim Salmünster, Stadtteil von Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis.
Salzschlirfer Straße, Fechenheim Bad Salzschlirf, Kurort im Landkreis Fulda, am Rande des Vogelsbergs.
Samstagsberg, Altstadt Der östliche Teil des Römerbergs, hier wurde samstags Wochenmarkt gehalten.
Sanddornweg, Frankfurter Berg Als Sanddorn, auch Fasan(en)beer(e), Haffdorn, Seedorn und häufig „Zitrone des Nordens“ wird eine Pflanzenart aus der Gattung der Sanddorne (Hippophaë) innerhalb der Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) bezeichnet.
Sandgasse, Altstadt nach dem Sandhof, der früher in dieser Gegend stand.
Sandhöfer Allee, Sandhöfer Wiesen und Sandhofstraße, Niederrad wie bei der Sandgasse ist auch hier ein Sandhof, allerdings der Sandhof auf Niederräder Gemarkung, der Namensgeber.
Sandplackenstraße, Praunheim Der Sandplacken, Passhöhe in der Gemeinde Schmitten im Hochtaunuskreis, beliebter Ausflugsort der Region.
Sandweg, Nordend/Ostend das frühere Gewann „im Sand“ gab hier den Namen. In diesem Gebiet wurden die vom Wind über die Jahrtausende gebildeten Sanddünen für den Häuserbau in Frankfurt ausgebeutet.
Saonestraße, Niederrad Die Saône ist ein 480 km langer Fluss im Osten Frankreichs, der in den Vogesen entspringt und bei Lyon in die Rhône mündet.
Sauerackerweg, Schwanheim Nicht, was eigentlich zu erwarten gewesen wäre, saure Wiesen sind angesagt, sondern der Frankfurter Chemiker Saueracker ist Pate. Zusammen mit Schüttenhelm (siehe Schüttenhelmweg) stellte er ab ca. 1775 Pottasche und Farben her. Pachtete 1786 die Blauhütte und Alaunhütten in Sulzbach/Saar.
Sauerstraße, Nied Dr. Wilhelm Sauer (1844–1901), nassauischer Geschichtsschreiber und Archivrat in Wiesbaden. Gab lange das Nassauer Urkundenbuch heraus. Daher diese Erinnerung, denn Nied war 1803 an das Fürstentum Nassau-Usingen gefallen.
Savignystraße, Westend-Süd Friedrich Carl von Savigny (1799–1861), aus Frankfurt gebürtiger Rechtswissenschaftler, Professor, preußischer Minister, Begründer der Historischen Rechtsschule.
Sch
Schadowstraße, Sachsenhausen Friedrich Wilhelm von Schadow (1788–1862), deutscher Maler, Sohn des Bildhauers Johann Gottfried Schadow. Tendierte zu den Nazarenern. Eines seiner Bilder hängt im Städel.
Schäfergasse, Innenstadt Durch diese Straße sollen die Schafe zum Viehmarkt auf der Zeil getrieben worden sein.
Schäfers Gärten, Ginnheim nach einer alteingesessenen Ginnheimer Familie
Schäfflestraße, Riederwald Albert Schäffle (1831–1903), Nationalökonom und Soziologe aus Nürtingen, maßgeblich an Bismarcks Sozialgesetzgebung beteiligt.
Schalksbornstraße, Bergen-Enkheim Die Verlängerung der Schalksbornstraße nach Norden heißt Schalksweg. Dieser Feldweg führt bis zum Grüngürtel-Rundwanderweg. Hier, dicht am Vilbeler Wald, entspringt eine kleine Quelle, der Schalksborn. Vor der Eingemeindung Bergen-Enkheims nach Frankfurt hieß die Schalksbornstraße Hinterm Hain.
Schalkwiesenweg, Praunheim Flurnamen. Herkunft unbekannt. Möglicherweise gehörte das Areal einst einer Familie Schalk.
Schärfengäßchen, Altstadt nach der einstmals dort angesiedelten Weinwirtschaft Scharf, die einen großen Saal hatte. Dort trat der siebenjährige Mozart 1763 zu vier Konzerten auf.
Schaubstraße, Sachsenhausen Carl Ludwig Schaub (1851–1905) stiftete eine Million Goldmark, mit der das Städel viele wertvolle Gemälde erwerben konnte.
Schaumainkai, Sachsenhausen nach dem ehemaligen Schaumaintor in der Sachsenhäuser Befestigungsmauer.
Schaumburger Straße, Sossenheim Die Grafschaft Schaumburg war bis 1866 hessisches Territorium, wurde nach der Zerschlagung Preußens Niedersachsen zugeordnet.
Scheffelstraße, Nordend Joseph Victor von Scheffel (1826–1886), geboren in Karlsruhe, seinerzeit viel gelesener Schriftsteller und Dichter. Indirekter Begründer des Begriffes Biedermeier.
Scheidstraße, Dornbusch nach der im 15. und 16. Jahrhundert bedeutenden Frankfurter Patrizierfamilie Scheid. Nicolaus Scheid († 1501) begründete den Wohlstand der Familie durch das Handelsgeschäft mit von den Wollwebern benötigten Farbstoffen. 1572 starb die Familie in Frankfurt aus.
Scheidswaldstraße, Ostend nach dem ehedem dort stehenden Scheidswald, der die Gemarkungen Bornheims und Frankfurts voneinander schied = trennte.
Schellenbergstraße, Sossenheim Karl Adolf Gottlieb Schellenberg (1764–1835), Nassauischer Geheimer Kirchen- und Oberschulrat aus Neuwied, trieb ab 1813 die nassauische Schulreform voran. Sossenheim gehörte lange zum Herzogtum Nassau.
Schellingstraße, Nordend Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775–1854), deutscher Philosoph und Anthropologe, Hauptbegründer der spekulativen Naturphilosophie.
Schelmenweg und Schelmenburgplatz, Bergen-Enkheim Die Schelme von Bergen waren ein mittelalterliches Adelsgeschlecht, dessen Stammburg in Bergen lag.
Schenckstraße, Rödelheim Gottfried Anton Schenck, geboren 1699 in Wiesbaden, war von 1729 bis 1750 evang. Pfarrer in Rödelheim. Betätigte sich dann als Historiker in Wiesbaden.
Schenkendorfstraße, Ginnheim Max von Schenkendorf (1783–1817), deutscher Schriftsteller und Dichter der Freiheitskriege
Schifferstraße, Sachsenhausen Bis ins frühe 20. Jahrhundert wohnten in Sachsenhausen ein Großteil der Frankfurter Fischer, Gärtner sowie der Mainschiffer.
Schillerstraße, Innenstadt Friedrich Schiller (1759–1805), Dichterfürst der Klassik und Verfasser heute noch regelmäßig aufgeführter Schauspiele. Schleiermacherstraße, Nordend Friedrich Schleiermacher (1768–1834) war ein deutscher evangelischer Theologe, Altphilologe, Philosoph, Publizist, Staatstheoretiker, Kirchenpolitiker und Pädagoge.
Schlehenweg, Frankfurter Berg Der Schlehdorn (Prunus spinosa), auch Schlehendorn, Schlehe, Sauerpflaume, Heckendorn, Schwarzdorn oder Deutsche Akazie genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus, der zur Tribus der Steinobstgewächse (Amygdaleae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört.
Schleidenstraße, Nordend Der Botaniker Matthias Jacob Schleiden (1804–1881) starb in Frankfurt am Main.
Schlettweinstraße, Riederwald Johann August Schlettwein (1731–1802), deutscher Nationalökonom, dessen Lehre vom Physiokratismus eine große Bedeutung für Karl Marx hatte, obwohl sie sich in der landwirtschaftlichen Praxis nicht bewährt hatte.
Schlickstraße, Dornbusch Kaspar Schlick (um 1396–1449), Reichskanzler unter Kaiser Sigismund; die Schlickstraße kreuzt die Kaiser-Sigismund-Straße.
Schliephakestraße, Nied Hofrat Theodor Schliephake (1808–1871) war Nassauischer Geschichtsschreiber und Direktor des Nassauischen Staatsarchivs in Idstein. Nied gehörte ab 1806 zum zeitweiligen Herzogtum Nassau, das 1866 in der preußischen Provinz Hessen-Nassau aufging.
Schlinkenweg, Bornheim Alter Weg von Bornheim zur Römerstadt Nida (heute: Heddernheim) – Ein letzter Rest dieser Straße findet sich in Bornheim, benannt nach den Schlinken, ein anderer Begriff für Schlehen/Schwarzdorn (Prunus spinosa).
Schloßborner Straße, Gallus Schloßborn, ein Ortsteil der Gemeinde Glashütten im Hochtaunuskreis
Schloßstraße, Bockenheim ehemalige Prachtstraße und Top-Adresse besserer Herrschaften des 19. Jahrhunderts, so benannt nach dem heute nicht mehr existenten Bernus-Schlösschen, das Henriette Amalie von Anhalt-Dessau für sich erbauen ließ. Bis 1830 hieß sie Schnellgasse, weil sie zu einem Schnellgalgen führte, an dem man Felddiebe für ihre Frevel bestrafte
Schmickstraße und Schmickbrücke, Ostend Peter Schmick (1833–1899), Tiefbauingenieur, Erbauer zweier Fernwasserleitungen nach Frankfurt, des Eisernen Steges sowie weiterer Brücken in Frankfurt und außerhalb („Kaa Brick ohne Schmick“).
Schmidtstraße, Gallus Ernst Schmidt (1886–1938), Führer des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, das von den Nationalsozialisten bereits 1933 verboten und 1953 als „Bund aktiver Demokraten e. V.“ wiederbegründet wurde. Bis 1947 hieß die Straße Boelckestraße nach dem Jagdflieger Oswald Boelcke (1891–1916).
Schneckenhofstraße, SachsenhausenAlter Flurname "Schneckenhof", ehemals Schneckenhofsweg. Verbindung zwischen Gutzkowstraße ab Schweizer Platz und Passavantstraße Richtung Westen.Schwungrades, Altstadt Diese folgte bis zur Zerstörung der Altstadt in etwa dem Verlauf der heutigen Berliner Straße. Dort saßen im Mittelalter die Frankfurter Weber und deren Webstühle „schnnurrten“ Tag und Nacht.
Schönstraße, Gutleut Theodor von Schön (1773–1856), ein preußischer Staatsmann
Schönbornstraße, Ginnheim nach einer alteingesessenen Ginnheimer Familie
Schönwetterstraße, Dornbusch Adam Schönwetter von Heimbach (um 1465–1519) verfasste 1509 die erste Ausgabe der Frankfurter Reformation, einer systematischen Zusammenstellung des Frankfurter Stadtrechts
Schottener Straße, Eckenheim nach Schotten, einer Stadt am Westhang des Vogelsberges
Schreberweg, Rödelheim Moritz Schreber (1808–1861), Mediziner aus Leipzig, Namensgeber der als Schrebergärten benannten Kleingartenanlagen wie die entlang dieses Weges in Rödelheim
Schreyerstraße, Sachsenhausen Adolf Schreyer (1828–1899), aus Frankfurt gebürtiger Maler
Schüttenhelmweg, Schwanheim (Goldstein) Karl Philipp Schüttenhelm (1739–1782); begründete bereits um 1775 ein chemisches Unternehmen im Goldsteingebiet, wie der Zusatz zum amtlichen Straßenschild erklärt. Der Schüttenhelmweg geht in den Sauerackerweg über, ebenfalls nach einem örtlichen Chemieunternehmer benannt.
Schützenstraße, Innenstadt, Fischerfeldviertel Benannt nach dem hier für das 17. Jhdt. nachgewiesenen Schützenhaus der Frankfurter Schützengilde
Schuhgasse, Altstadt Siehe Goldhutgasse.
Schulze-Delitzsch-Straße, Riederwald Hermann Schulze-Delitzsch (1808–1883), Mitbegründer des deutschen Genossenschaftswesens
Schwabstraße, Eckenheim nach einem Eckenheimer Bürgermeister des 18. Jahrhunderts
Schwalbacher Straße, Gallus