Wa Wacholderweg, Frankfurter Berg Die Wacholder (Juniperus) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Cupressoideae innerhalb der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae).
Wächtersbacher Straße, Fechenheim Wächtersbach, Stadt an der Kinzig, im Main-Kinzig-Kreis, östlich von Frankfurt.
Waidmannstraße, Sachsenhausen Es wird vermutet, dass sie an die seligen Zeiten erinnern soll, als (wohl nur den betuchten) Frankfurter Bürgern die Jagd im Wildbann Dreieich, wovon ein Teil der heutige Stadtwald ist, erlaubt war.
Waitzstraße, Ostend Georg Waitz (1813–1886), deutscher Rechtshistoriker und Mediävist. Er ist einer der bekanntesten Herausgeber historischer Quellen zur deutschen Geschichte. Ab 1875 Präsident der Monumenta Germaniae Historica (MGH). 1848–1849 war Waitz für den Wahlkreis Bordesholm Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche.
Walburga-Zizka-Weg, Bockenheim Walburga Zizka (1933–1994), Frankfurter CDU-Kommunalpolitikerin, die sich insbesondere für die psychiatrischen Belange der Bevölkerung engagierte.
Waldecker Straße, Dornbusch Waldeck (Stadt), Stadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Waldfriedstraße, Niederrad Nach dem Namen eines Besitzes des Frankfurter Industriellen und Stifters Arthur von Weinberg (1860–1943) und dessen Bruder Carl von Weinberg (1861–1943) in Niederrad.
Waldschmidtstraße, Ostend Johann Martin Waldschmidt († 1706) war ab 1691 der erste hauptamtliche Bibliothekar der städtischen Bibliothek, deren Existenz schon seit 1484 belegt ist.
Waldschulstraße, Griesheim 1917 wurde die heutige Eichendorffschule unter dem Namen „Waldschule“ eröffnet.
Wallauer Straße, Gallus Wallau, seit 1977 Stadtteil von Hofheim am Taunus, Main-Taunus-Kreis.
Walldorfer Straße, Sachsenhausen Walldorf, ehemalige Waldenserkolonie, seit 1977 Stadtteil von Mörfelden-Walldorf, Landkreis Groß-Gerau. Die beiden ursprünglich eher miteinander verfeindeten Gemeinden schlossen sich freiwillig zusammen, um einer drohenden Eingemeindung nach Frankfurt zuvorzukommen.
Wallfahrtsweg, Seckbach Die Bergkirche St. Elisabeth stand einst in Kirchberg, einem früheren Ort zwischen Seckbach und Bergen (vgl. Kirchgasse). Sie war Pfarrkirche von Seckbach, Bergen und Fechenheim und wurde ab 1757 zugunsten der neu errichteten Peterskirche abgetragen. Zur Zeit der Beulenpest war die Bergkirche Wallfahrtskirche und hieß Kreuzkirche.
Wallstraße, Sachsenhausen Sie erinnert an die ehemalige Stadtmauer von Sachsenhausen, das recht gut mit Wall und Graben befestigt war. Kaufmännisch gedacht wurde der Graben auch als Fischteich genutzt.
Walnußweg, Frankfurter Berg Die Walnussgewächse (Juglandaceae) sind eine mit rund 60 Arten relativ kleine Familie von vorwiegend baumförmig wachsenden Holzpflanzen, die zu den Buchenartigen (Fagales) gehören.
Walter-Abschlag-Weg, Heddernheim Walter Abschlag (1909–1981), von 1937 bis zu seiner Verhaftung 1938 Kaplan in der katholischen St. Peter und Paul-Gemeinde in Heddernheim. Interniert im KZ Buchenwald.
Walter-Gropius-Straße, Kalbach-Riedberg Walter Gropius (1883–1969), deutschamerikanischer Architekt, Gründer des Bauhauses. Er gilt als einer der Begründer der modernen Architektur. Von den Nationalsozialisten angefeindet, emigrierte er 1934 über Großbritannien in die USA. Bekannt sind die Gropiusstadt in Berlin und das PanAm-Gebäude in New York.
Walter-Hesselbach-Straße, Preungesheim Walter Hesselbach (1915–1993), Frankfurter Bankier und Gewerkschaftsmanager, SPD-Kommunalpolitiker. Nicht zu verwechseln mit Repräsentanten in der populären Fernsehserie Familie Hesselbach.
Walter-Kolb-Straße, Sachsenhausen Walter Kolb (1902–1956) war der sehr populäre Frankfurter Oberbürgermeister der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Walter-Leiske-Straße, Dornbusch Dr. Walter Leiske (1889–1971), von 1948 bis 1960 Bürgermeister in Frankfurt.
Walter-Möller-Platz, Heddernheim Walter Möller (1920–1971), Frankfurter Kommunalpolitiker der SPD. Von 1970 bis 1971 Oberbürgermeister der Stadt.
Walter-Nernst-Straße, Kalbach-Riedberg Walther Nernst (1864–1941), deutscher Physiker und Chemiker, 1920 erhielt er den Nobelpreis für Chemie in Anerkennung seiner thermochemischen Arbeiten.
Walter-Schwagenscheidt-Platz, Praunheim Walter Schwagenscheidt (1886–1968) war ein deutscher Architekt und Städteplaner aus dem Umfeld Neues Frankfurt. Sein Hauptwerk war der Bau der Nordweststadt.
Walter-vom-Rath-Straße, Westend Dr. Ing. h. c. Walther vom Rath (1857–1940), Naturwissenschaftler und Jurist, war erster stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der I.G. Farbenindustrie. Warum das h des Vornamens im Straßennamen ausfiel, ist noch nicht ermittelt. Benachbart sind weitere Straßen nach bedeutenden Chemikern benannt, insbesondere Führungskräften der I.G. Farben bzw. ihrer Vorgängergesellschaften; diese Wohnstraßen entstanden alle 1928 parallel zum Bau des I. G.-Farben-Hauses. Vorher befand sich auf diesem Gelände die Hundswiese.Landkartenarchiv.de: Stadtplan von Frankfurt Grosse Ausgabe 1:10.200 (1 Mark) (1903). Ohne Angabe zum Verlagsort, vermutlich Berlin (Pharus-Verlag). Abruf am 19. Februar 2021. Die Grünfläche diente u. a. als Fußballfeld für die Vorgängervereine der Eintracht.Hessenschau online: Diese Orte sollte jeder Eintracht-Fan kennen, Buchvorstellung zu Matthias Thoma, Axel Hoffmann: 59 Eintracht-Orte. Veröffentlicht am 01.01.21. Abruf am 19. Februar 2021.
Walther-von-Cronberg-Platz, Sachsenhausen Walther von Cronberg (1477–1543), von 1527 bis 1543 Hochmeister des Deutschen Ordens.
Wanebachstraße, Dornbusch Wigel von Wanebach, Schöffe, Großhändler und Stifter der Liebfrauenkirche, zählte um 1300 zu den reichsten Bürgern der Stadt Frankfurt.
Warschauer Straße, Gallus (Europaviertel) Warschau, Hauptstadt Polens, mit rund 1,7 Millionen Einwohnern.
Wartburgstraße, Unterliederbach Die Wartburg über der Stadt Eisenach gelegen, wurde um 1073 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe. Zufluchtsort für Martin Luther, der hier die erste Bibelübersetzung in die deutsche Sprache fertigte. Aber auch das dort am 18. Oktober 1817 veranstaltete Wartburgfest ist für die deutsche Geschichte ein bedeutendes Ereignis.
Wartegäßchen, Sachsenhausen Benannt nach der Sachsenhäuser Warte, die das Frankfurter Stadtgebiet nach Süden schützte und gegen den Widerstand der Grafen von Hanau und Ysenburg erbaut wurde. Näher an der Stadt liegt das Erste (oder I.) Wartegäßchen, das Zweite (II.) läuft parallel dazu.
Wartweg, Seckbach (alt) Der Weg verband die Berger Warte und die Leopoldsäule mit dem Klingenweg, er verlief parallel zur Vilbeler Straße (heute Vilbeler Landstraße).
Wasgaustraße, Unterliederbach Wasgau ist der Name einer Mittelgebirgslandschaft in Rheinland-Pfalz. Er bezeichnet den südlichen Teil des Pfälzerwaldes an der Grenze zum französischen Elsass. Dort setzt sich der Wasgau in den Vogesen (frz. Les Vosges) fort.
Wasserhofstraße, Oberrad Dem Wasserhof nahe der Gerbermühle wurde in Goethes Faust beim Osterspaziergang ein Denkmal gesetzt.
We Weberstraße, Nordend Carl Maria von Weber (1786–1826), deutscher Komponist. Sein heute bekanntestes Werk ist die Oper Der Freischütz.
Weckmarkt, Altstadt Dieser Marktplatz, eigentlich eine Straße, liegt direkt an der Südseite des Doms. Hier steht außerdem das Leinwandhaus. Unter einer Weck versteht man in Frankfurt ein Brötchen.
Wed, Höchst Ehemaliger Bachlauf des Liederbachs mit Einleitung in den Höchster Burggraben. Unter Wed verstand man eine ummauerte Pferdeschwemme, wo die Pferde gesäubert wurden, ehe sie wieder in den Stall durften (sprachlich mit dem engl. wet = nass verwandt).
Wegscheidestraße, Preungesheim 1920 wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers bei Bad Orb im Spessart das Kinderdorf Wegscheide eingerichtet, in dem fast jeder Frankfurter Schüler einmal in seinem Leben gewesen sein dürfte. Siehe auch Jaspertstraße.
Wehrheimer Straße, Bornheim Wehrheim, Gemeinde im Hochtaunuskreis.
Wehrhofstraße, Rödelheim Wehrhöfe dienten als Vorposten zur Sicherung einer Siedlung und waren durch Mauern umgeben. Vergleichbar den Warten konnten somit anrückende Feinde früher erkannt und die Verteidigung organisiert werden.
Wehrstraße, Oberrad Sie führt zum Mainwehr oberhalb der Gerbermühle.
Weibleinsplatz und Weibleinsgasse, Altstadt Das kleine Plätzchen mit dem gleichnamigen Brunnen grenzte westlich an den Krautmarkt, etwa südwestlich des Domturms. Von Westen her mündeten die Tuchgaden und die Bendergasse in den Platz, die Weibleinsgasse führte nach Süden zur Saalgasse.
Weidenauer Straße Weidenau, heute Stadtteil von Siegen im Kreis Siegen-Wittgenstein/Nordrhein-Westfalen.
Weidenbornstraße, Bornheim Flurname. Dort entsprang ein Bach, der an der Günthersburg und den Bornheimer Weiden vorbeifloss.
Weilbacher Straße, Gallus Weilbach (Flörsheim), heute Stadtteil von Flörsheim am Main im Main-Taunus-Kreis. Naturliebhabern bekannt durch das Naturlehrhaus Weilbacher Kiesgruben im dortigen Naturschutzgebiet.
Weilbrunnstraße, Preungesheim Weilbrunn war von 1870 bis 1890 Bürgermeister und Standesbeamter von Preungesheim.
Weilburger Straße, Gallus Weilburg, ehemalige Residenzstadt an der Lahn im Landkreis Limburg-Weilburg, bekannt durch sein Renaissance-Schloss.
Weimarer Straße, Nieder-Eschbach Weimar, Universitätsstadt in Thüringen, berühmt durch die Dichterfürsten Schiller und Goethe. Im Jahre 1919 fand in Weimar die verfassunggebende Versammlung der Nationalversammlung statt. Nach diesem Ereignis wurde die dann folgende Ära von 1919 bis 1933 als Weimarer Republik bezeichnet.
Weismüllerstraße, Ostend Emmerich Weismüller (1837–1909), Frankfurter Industrieller, Miteigentümer der um 1930 untergegangenen Maschinenfabrik Gebr. Weismüller in Bockenheim.
Weißadlergasse, Altstadt Benannt nach einem ehemaligen Haus Zum Weißen Adler
Weißdornweg, Frankfurter Berg Als Weißdorne (Crataegus) werden verschiedene Arten aus der Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) bezeichnet.
Weißfrauenstraße, Altstadt Die Weißfrauenkirche und das Kloster der Schwestern der Heiligen Magdalena existierten dort ab 1227. In der Reformationszeit aufgegeben, die Güter fielen an die Stadt. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht mehr aufgebaut.
Weißkirchener Weg, Niederursel Weißkirchen, seit 1972 Stadtteil von Oberursel im Hochtaunuskreis, grenzt direkt an Niederursel.
Wellengasse, Oberrad (früher auch Wellergasse) Reisigbündel, die sich die Oberräder zumeist im Winter im Wald für vielfältige Zwecke zurechtmachten, waren hier gestapelt und wurden „Wellen“ genannt.
Welscher Weg, Sachsenhausen Auf diesem Weg hinter dem Park Louisa wanderten die Mitglieder der Französisch-Reformierten Kirche zum Gottesdienst nach Neu-Isenburg, da ihnen die Ausübung ihres Glaubens in Frankfurt verwehrt war. Welsch war der meist abwertende Ausdruck für keltisch, romanisch, fremdländisch, siehe Welschschweiz, aber auch Rotwelsch.
Welschgrabenstraße, Zeilsheim Der Welschgraben verläuft in der Zeilsheimer, Sindlinger und Hattersheimer Gemarkung und stellte die Grenze zwischen germanischer und keltischer Bevölkerung dar, von der Siedlungsspuren in Zeilsheim gefunden wurden (siehe Welscher Weg in Sachsenhausen).
Wendelsplatz und Wendelsweg, Sachsenhausen Eine 1369 errichtete Kapelle zum hl. Wendelinus stand am Wendelsplatz. Er ist der Schutzpatron der Hirten und Weidetiere. Die Nähe zum Stadtwald, der ja lange als Tierweide diente, macht da Sinn. Max Beckmann setzte der Straße 1928 mit seinem Gemälde Der Wendelsweg in Frankfurt am Main ein künstlerisches Denkmal.
Wenzelweg, Heddernheim Hektor Wenzel (1845–1911) war Heddernheimer Bürgermeister von 1877 bis 1910.
Werner-Bockelmann-Straße, Nied Dr. Werner Bockelmann (1907–1968), deutscher Jurist und SPD-Politiker. Von 1957 bis 1964 Oberbürgermeister in Frankfurt. Sein Neffe ist der Liedermacher und Sänger Udo Jürgens.
Werner-Haustein-Straße, Nied