mini|Evangelisch-lutherische Kirche
Weitersroda ist ein Ortsteil von Hildburghausen im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Weitersroda ist ein Ortsteil mit Ortsteilverfassung nach dem thüringischen Kommunalgesetz.
Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Weitersroda, die Kirche aus dem Jahr 1792 und der Jüdische Friedhof.
Geographische Lage Weitersroda befindet sich am Fuß des Hildburghäuser Waldes in einer großen halbmondförmigen Freifläche, die touristisch und landwirtschaftlich genutzt wird. Die Kreisstraßen 117 und 115 erschließen den Ort.
Geschichte 1340 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt und die Unterlagen archiviert.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 308
Das Schloss Weitersroda war eine Vorgängerbefestigung der Herren von Heßberg von 1376 bis 1570. Später gehörte das Anwesen zum Herzogtum Sachsen-Meiningen.Weitersroda auf der Website der Stadt Hildburghausen Abgerufen am 8. April 2012Thomas Bienert: Mittelalterliche Burgen in Thüringen Wartberg Verlag, 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 111
2008 übernahm der Münchner Florian Kirner unter dem Künstlernamen „Prinz Chaos II.“ das Schloss. Seitdem dient es unter anderem als Kulturstätte, etwa für das seit 2011 jährlich stattfindende „Paradiesvogelfest“, ein kleines Festival für alternative Liedermacher.
Persönlichkeiten Jürgen Straub (* 3. November 1953 in Weitersroda), Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
Weblinks
Website des Ortsteilrats
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Hildburghausen Kategorie:Geographie (Hildburghausen) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hildburghausen) Kategorie:Ersterwähnung 1340 Kategorie:Gemeindeauflösung 1994