Ralph Fleck (* 24. März 1951 in Freiburg im Breisgau; † 8. Juli 2026Traueranzeige in der FAZ vom 18. Juli 2026, abgerufen am 18. Juli 2026) war ein deutscher Maler.
Leben Ralph Fleck studierte von 1973 bis 1978 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Außenstelle Freiburg, bei Peter Dreher. Von 2003 bis 2015 war er Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.Website der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, besucht am 8. Mai 2024. Ralph Fleck lebte und arbeitete in Kirchzarten und Freiburg.
Werk Flecks Arbeiten widmeten sich thematisch dem scheinbar banalen Alltäglichen: Bücherregale, Häuserfassaden, Müllberge oder Landschaften können Bildgegenstände sein. Durch die pastose und expressive Malweise wird jedoch der Betrachter vom Thema zur formalen Gestaltung hingeführt, das heißt nicht das Bildmotiv, der sichtbare Gegenstand wird letztendlich thematisiert, sondern die Malerei selbst als Form, Struktur, Farbe, Gestaltung. So entstanden folgerichtig immer wieder Werke in konsequenter Abstraktion.
Öffentliche Sammlungen Kunstmuseum Celle Kunsthalle St. Annen, Lübeck Osthaus Museum Hagen Museum Morsbroich, Leverkusen Kunsthaus Zürich Kunsthalle Mannheim Museo Municipal de Arte Contemporáneo de Madrid / Centro Cultural del Conde Duque, Madrid
Ausstellungen (Auswahl, seit 2000) 2015: MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Malerische Grenzauflösungen 2010: Neuer Kunstverein Aschaffenburg, Gruppenausstellung Gratwanderung! 2009: Kunstverein Marburg 2008: Purdy/Hicks Gallery, London 2007: Galerie Baumgarten, Freiburg i. Br. 2007: Kunstverein Kirchzarten 2006: Galerie Brennecke, Berlin 2005: Galerie von Braunbehrens, München; mit Katalog 2004: Purdy/Hicks Gallery, London 2003: Galerie Brennecke, Berlin 2002: Galerie Josine Bokhoven, Amsterdam 2002: Emsdettener Kunstverein 2002: Kunstverein Kirchzarten 2002: Kunstverein Augsburg (Toskanische Säulenhalle) 2002: Galerie Schwind, Frankfurt am Main 2001: Städtische Galerie in Schwäbisch Hall 2001: Galerie von Braunbehrens, München 2000: Galerie Josine Bokhoven, Amsterdam 2000: Galerie Wullkopf, Lindau 2002: Galerie Schwarz, Greifswald
Preise und Stipendien 1977: Förderpreis der Sparkasse Karlsruhe 1978: Preis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie 1981: Stipendium Villa Massimo in Rom
Literatur Ralph Fleck * 1951 in Freiburg im Breisgau. In: Eine Frage der Form. Abstrakte und angewandte Kunst aus den städtischen Sammlungen. Brandes, Altenried 2022, ISBN 978-3-948818-19-7, S. 36f.
Weblinks
Homepage von Ralph Fleck
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) Kategorie:Person (Kirchzarten) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Gestorben 2026 Kategorie:Mann