Weng im Innkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau im Innviertel mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Weng im Innkreis liegt auf um die Höhe im Inntal, am Westrand des Innviertler Hügelland.
Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,9 km, von West nach Ost 7,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 21,34 km².Land Oberösterreich – Geografische Daten der Gemeinde Weng im Innkreis. Über achtzig Prozent der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, knapp acht Prozent sind bewaldet.
Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst 16 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):
Die Gemeinde besteht aus zwei Katastralgemeinden: Leithen Weng
Einziger Zählsprengel ist Weng im Innkreis.
Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.
Nachbargemeinden
Geschichte Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört der Ort seit 1816 (Vertrag von München) endgültig zu Österreich ob der Enns.
Mit der Schaffung der Ortsgemeinden nach 1848/49 wurde Weng im Innkreis per 1851 eigenständige Gemeinde. Seit 1918 gehört die Gemeinde zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte sie zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Einwohnerentwicklung Der Grund für das Wachstum von 1991 bis 2001 war eine positive Geburtenbilanz, die die leicht negative Wanderungsbilanz übertraf. Von 2001 bis 2011 waren beide Bilanzen leicht negativ, sodass die Bevölkerungszahl auf 1.365 zurückging.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Pfarrkirche Weng im Innkreis
Burgstall Altheim Katholische Pfarrkirche Weng im Innkreis hl. Martin Die Orgel (in Kirche) Heimatmuseum Etliche KapellenKapellen in Weng, oberoesterreich.at; Abbildungen auf Weng … der Ort der Kapellen, weng-innkreis.ooe.gv.at → Fotogalerie
Wirtschaft und Infrastruktur Weng ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Über 2000 Hektar der Fläche werden von 65 Betrieben landwirtschaftlich genutzt, rund zwei Drittel davon sind Vollerwerbsbauern. Daneben gibt es im Ort Pirath ein Gewerbegebiet, in dem rund 400 Menschen Arbeit finden. Insgesamt bietet Weng 663 Arbeitsplätze (Stand 2011): 69 in der Landwirtschaft, 468 im Produktionssektor und 126 im Dienstleistungssektor.
Von den 725 Erwerbstätigen, die 2011 in Weng lebten, arbeiteten 211 in der Gemeinde, 513 pendelten aus. Dafür kamen 452 Menschen aus der Umgebung zur Arbeit nach Weng.
Verkehr Eisenbahn: Die nächste Bahn-Haltestelle ist Mining an der Innkreisbahn. Straße: In Harterding zweigt die Mauerkirchener Straße B142 von der Altheimer Straße B148 ab.
Politik
Gemeinderat Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen: 2003: 8 ÖVP, 7 SPÖ und 4 FPÖ. 2009: 10 ÖVP, 5 FPÖ und 4 SPÖ. 2015: 8 ÖVP, 6 FPÖ und 5 SPÖ. 2021: 10 ÖVP, 5 FPÖ und 4 SPÖ.
Bürgermeister
Wappen 150px|rechts Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Grün ein silberner, schräggestellter, abwärts gebogener und oben geflügelter Fisch. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Grün.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Ulrich von Weng (um 1323), Domherr zu Regensburg Johann Georg Meindl (1682–1767), Freiheitskämpfer bei der Bayerischen Volkserhebung 1705/06 Fanni (Franziska) Hitler, geb. Matzelsberger (1861–1884), zweite Ehefrau von Alois Hitler und Mutter von Alois jun. und Angela Hitler Michael Six (1874–1938), Akademischer Bildhauer Hans Finsterer (1877–1955), Chirurg Josef Reiter (1890–1981), Landwirt, Politiker und Abgeordneter zum Nationalrat Hans Plank (1925–1992), Akademischer Maler Georg Schöppl (* 1966), Vorstand Österreichische Bundesforste
Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten
Hans-Henning Scharsach (* 1943), lebt seit 2012 in Weng im Innkreis
Literatur
Franz Berger: Die Pfarren Moosbach, Mining und Weng. Akad. Preßvereinsdruckerei Linz, Linz 1907 ().
Weblinks
Website der Gemeinde
Einzelnachweise
Kategorie:Inntal (Oberösterreich) Kategorie:Gemeindegründung 1851