Unser Willi ist der Beste ist ein deutscher Film aus dem Jahr 1971 mit Heinz Erhardt in der Hauptrolle. Regie bei dem Film führte Werner Jacobs. Die Uraufführung fand am 3. September 1971 statt.

Handlung Der liebenswerte Finanzbeamte Willi Winzig wird in Pension geschickt. Um die schmale Haushaltskasse ein wenig aufzubessern, sucht Willi nun nach einer Nebenbeschäftigung – zumal völlig unverhofft seine Schwester Heidelinde samt Opa, Tochter Biggi, zwei Zwillingsjungen und einem Papagei wegen Geldmangels bei ihm eingezogen sind.

Sein alter Freund Mümmelmann vermittelt Willi einen Job als Vertreter für Haushaltsgeräte bei der Firma Star Electric. Allerdings lässt bereits die Schulungsstunde erahnen, dass der tollpatschige Willi nicht für diesen Beruf geboren ist. Seinen Fahrrad-Anhänger vollgepackt mit Haushaltsgeräten zieht der Finanzbeamte a. D. schließlich los.

Zunächst scheint Willi sich wider Erwarten als echte Verkaufskanone zu entpuppen. Die Sache hat nur einen Haken: Die alte Dame, die ihm reihenweise Geräte abkauft, ist nicht zurechnungsfähig. Und seiner nächsten Kundin räumt der gutmütige Vertreter eine Ratenzahlung über zwölf Jahre ein – für Star Electric kaum ein lukratives Geschäft. Nachdem er zu allem Überfluss einem armen kleinen Jungen auch noch eines seiner Geräte schenkt, wird Willi gefeuert.

Nun steht er ohne Job da, aber mit einem Haufen Schulden bei Star Electric. In dieser Notsituation hat Willi eine rettende Idee: Er wird den zahllosen Sekretärinnen im örtlichen Finanzamt reihenweise Kaffeemaschinen verkaufen! Und obwohl im Finanzamt fast nur noch Computer die Arbeit der Beamten erledigen, gelingt es dem cleveren Willi, eine riesige Bestellung zu landen. Ab diesem Moment ist er der neue Star-Vertreter der Star Electric. Allerdings nicht lange. Denn als er versehentlich in die Fernsehsendung der Fernsehköchin Elsetraut Knöpcke gerät und eine seiner Maschinen vor Millionen Zuschauern zum Explodieren bringt, wird er abermals gefeuert.

Da nützt es nichts, dass sich der sympathische Andreas zwischenzeitlich in Willis hübsche Nichte Biggi verliebt hat. Dummerweise ist Andreas der Sohn seines ehemaligen Chefs namens Kaiser, und der will nichts von einer künftigen Verwandtschaft mit Winzig wissen. Dieser kommt in der Zwischenzeit Mümmelmann zu Hilfe, der wegen eines angeblichen Hundebisses von zwei Betrügern auf Schadenersatz verklagt wird. Kurzerhand gibt sich Winzig als Rechtsanwalt aus und bringt vor Gericht das Lügengebäude der Betrüger zum Einsturz.

Bei einem Schiffsausflug mit der Ernst Reuter hält Andreas um Biggis Hand an, doch alles scheint zu scheitern, als sein Vater wieder mit Winzig aneinandergerät. Trotzdem hat Willi diesmal Glück im Unglück: Sein skurriler Fernsehauftritt hat das Publikum derart begeistert, dass man ihn für weitere Kochsendungen engagiert. So viel Wertschätzung beeindruckt natürlich auch Kaiser, der Winzig umgehend auf Lebenszeit unter Vertrag nimmt.

Drehorte Die Außenaufnahmen wurden in West-Berlin gedreht.

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Kategorie:Filmtitel 1971 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Familienfilm Kategorie:Filmkomödie