Löffelstelzen ist ein Stadtteil von Bad Mergentheim im Main-Tauber-Kreis im Nordosten Baden-Württembergs.

Geographie Das mit Rechtsverordnung vom 5. September 1994 ausgewiesene Wasserschutzgebiet Löffelstelzen mit der WSG-Nr. 128124 umfasst eine geschützte Fläche von 470,66 Hektar.

Geschichte Mittelalter Erstmals urkundlich erwähnt wurde Löffelstelzen im Jahr 1246 als Löfelsterz. Lange gehörte der Ort zum Fürstentum Mergentheim des Deutschen Ordens.

Neuzeit 1724 starb in Löffelstelzen Johann Philipp Franz von Schönborn, Fürstbischof von Würzburg.

1809 kam Löffelstelzen zum Königreich Württemberg und dort zum Oberamt Mergentheim. Seit 1938 gehörte Löffelstelzen zum Landkreis Mergentheim. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde gemeinsam mit Apfelbach, Althausen, Markelsheim und Neunkirchen in die Stadt Bad Mergentheim eingegliedert. Als am 1. Januar 1973 im Rahmen der baden-württembergischen Kreisreform der Landkreis Mergentheim aufgelöst wurde, gehörte Löffelstelzen in der Folge zum neu gebildeten Tauberkreis, der am 1. Januar 1974 seinen heutigen Namen Main-Tauber-Kreis erhielt.

Wappen Das ehemalige Wappen von Löffelstelzen zeigt in Silber ein schwarzes Deutschordenskreuz, besetzt mit einer blauen Bachstelze.

Kulturdenkmale

Im Ort befindet sich die Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit von 1660/61.kath. Pfarrkirche (Alte Würzburger Straße 12, Bad Mergentheim). LEO-BW.de; abgerufen am 20. August 2019.

Wirtschaft und Infrastruktur Sendeanlagen

Westlich von Löffelstelzen betreibt der SWR seit 1951 eine Sendeanlage, die als Fernseh- und Radio-Grundnetzsender dient (Stand 2011). Rund einen Kilometer nördlich von Löffelstelzen befindet sich das Radom einer Radaranlage der Bundeswehr.

Verkehr

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Tauber-Kreis) Kategorie:Ort im Main-Tauber-Kreis Kategorie:Stadtteil von Bad Mergentheim Kategorie:Ersterwähnung 1246 Kategorie:Gemeindeauflösung 1972