Das (‚Tal von Núria‘), im Norden Kataloniens in den Pyrenäen, nahe der Grenze zu Frankreich gelegen, ist ein bedeutender Wallfahrtsort und ein beliebtes Ausflugsziel, das vielfältige Ski- und Wandermöglichkeiten bietet.
Anlage Auf einer Höhe von 1.967 Metern liegt das („Wallfahrtskirche der Muttergottes von Núria“), ein Marienheiligtum. Außerdem gibt es in dem Tal die Einsiedlerkapelle Sant Gil (Sankt Ägidius), ein Hotel, ein kleines Wasserkraftwerk, einige Liftanlagen sowie einen Stausee, der im Winter das Wasser für die Beschneiungsanlagen liefert. Oberhalb des Stausees befindet sich die Jugendherberge .
Die ältesten Belege für die Anwesenheit von Menschen im Tal stammen aus einer Höhle („Cova 338“) und sind rund 7000 Jahre (cal BP) alt.Carlos Tornero, […] und Eudald Carbonell: Beyond 2,000 meters, first evidence of intense prehistoric occupation in the Pyrenees. In: Frontiers in Environmental Archaeology. Band 5, 1811493, 2026, doi:10.3389/fearc.2026.1811493.
Anfahrt Eine Zahnradbahn (die Cremallera de Núria) fährt in 40 min vom Talort Ribes de Freser (Anschluss von der Regionalbahn Barcelona–Latour-de-Carol) über Queralbs (Parkplatz) in das Hochtal.
Sommerangebot Angebote rund um das Sanktuarium: Spazierwege, Ruderbootverleih, Picknickplätze, Liegewiese, Kindervergnügungspark mit Riesenrutsche, Pferd- und Pony-Reiten. Das weitläufige und nahezu baumfreie Gebiet um das Sanktuarium bietet abseits des Trubels zahlreiche Wandermöglichkeiten, die durchwegs gut beschildert sind. Von den Kämmen und knapp 3000 m hohen Gipfeln hat man eine grandiose Sicht über die französischen und spanischen Ostpyrenäen. Einzelne Mountainbike-Touren sind ebenfalls ausgeschildert.
Winterangebot Das Skigebiet im Vall de Núria umfasst 4 Lifte (1 Gondelbahn, 1 Sesselbahn und 2 Tellerlifte), die insgesamt 10 Skipisten aller Schwierigkeitsgrade erschließen. Die Skiausrüstung kann vor Ort geliehen werden; zudem stehen Skilehrer zur Verfügung. Beim Sanktuarium befinden sich außerdem eine Rodelbahn, ein Rodelbereich für Kleinkinder sowie ein kostenpflichtiger „Schneepark“ für 3- bis 10-jährige Kinder. Schneeschuhe können ausgeliehen werden; zudem werden geführte Schneeschuhwanderungen angeboten.
Zugänge Von Queralbs (Bahnhof der Cremallera de Núria, 1.236 m) über den historischen (‚Alter Weg‘): 3,5 Gehstunden Von Queralbs über die Brücke (Parkplatz, 1.200 m) , die Berghütte (1.995 m)www.comadevaca.cat - Website der Berghütte Ref. de Coma de Vaca und den spektakulären Der Camí dels Enginyers ist Teil des Fernwanderwegs GR 11.7: 7 Gehstunden Von Err (Frankreich, 1.300 m, Halt des Petit Train Jaune) über den (gelbe Markierung) und den Sattel Coll de Finestrelles (2.604 m)Tourenbeschreibung Núria - Err in katalanischer Sprache: 7 Gehstunden
Gipfelbesteigungen
Sanktuarium (1.967 m) – Coll de Noucreus – Pic de Noucreus (2.799 m) – Coll de Noufonts – Sanktuarium: 4 Gehstunden Sanktuarium (1.967 m) – Coma d’Eina – Pic d’Eina (2.789 m) – Pic de Noufonts (2.861 m) – Coll de Noufonts – Sanktuarium: 5 Gehstunden Sanktuarium (1.967 m) – Coll de Finestrelles – Puigmal de Segre (2.843 m) – Collada d’Er – Puigmal d’Er (2913 m) – Sanktuarium: 5,5 Gehstunden Sanktuarium (1.967 m) – Puigmal d’Er (2.913 m): 3 Gehstunden Sanktuarium (1.967 m) – Torreneules (2.713 m): 2,5 Gehstunden
Galerie
Literatur Roger Büdeler: Pyrenäen 3 – Spanische Ostpyrenäen: Val d’Aran bis Núria. Bergverlag Rother, München 2004, ISBN 3-7633-4309-1. F. Salvador, R. Ma. Asencio: Vall de Núria – Plànol d’excursions. Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, Ripoll 1991 Ausgabe 2001.
Weblinks
www.valldenuria.cat – Offizielle Website des Vall de Núria
Einzelnachweise
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