mini|hochkant|Herbert Gille, nach Einführung der zum 1. April 1942 neu eingeführten Kragenspiegel, Tragevariante der Kragenspiegel auf Stehumfallkragen mini|hochkant|Arthur Nebe (1942), auf dem Reverskragen erscheinen die Kragenspiegel wie um 90 Grad nach innen gedreht, womit die Rangsterne aus Betrachtersicht unter dem Eichenlaub zu liegen kommen Der SS-Gruppenführer (kurz: Gruf; Ansprache: Gruppenführer) war im Deutschen Reich der vierthöchste Führer-Rang der Schutzstaffel (SS). In der Waffen-SS entsprach er dem damaligen militärischen Rang Generalleutnant.
Bei den Abbildungen werden die Rangabzeichen oder Dienstgradabzeichen gezeigt, die als Schulterstücke und Kragenspiegel, aber auch als Ärmelabzeichen ab 1942 für Tarn- oder Spezialanzüge,Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte, 1. Auflage (Liz.5, P189/84, LSV:0547, B-Nr. 746 635 0), Militärverlag der DDR (VEB) – Berlin, 1985, S. 145 Dienstgradabzeichen 29/30. getragen wurden. Die spiegelgleichen Kragenspiegel mit dem Rangabzeichen wurden an der feldgrauen Uniformjacke der Waffen-SS oder der grauen Feldbluse getragen.
Rangfolge und Insignien Dieser SS-Rang entsprach dem SA-Gruppenführer und dem Generalleutnant der Wehrmacht.Gordon Williamson: Die SS. Hitlers Instrument der Macht. Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 1994, S. 250 („Dienstränge der SS und ihre Entsprechung in der Wehrmacht“). Die Unterlage der Schulterstücke war in der für alle Generalsränge der Waffen-SS üblichen Waffenfarbe „Silber-Grau“ gehalten. Im Zuge der Dienstgradangleichung wurde der Rang den Generalleutnants der Ordnungspolizei und Ministerialdirektoren der Polizeiverwaltung verliehen.
Bis Kriegsende 1945 erreichten 96 SS-Angehörige den Rang eines „SS-Gruppenführers“.Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf. Die Geschichte der SS. Bassermann, München 2008 (Nachdruck der Erstauflage 1967), ISBN 978-3-8094-2255-6; S. 141.
Siehe auch Liste SS-Gruppenführer SS-Dienstränge
Weblinks
Einzelnachweise und Anmerkungen
Kategorie:Dienstgrad (SS) Kategorie:Offiziersdienstgrad