mini|Vollmondgesicht bei einer Person mit medikamenteninduziertem Morbus Cushing Das Vollmondgesicht (auch Mondgesicht, lat. Facies lunata) bezeichnet eine rundliche Gesichtsform mit geröteten, unter Umständen auch bläulich-rot aufgedunsenen Wangen, „Karpfenmund“, Schrägstellung der Augen und Doppelkinn.Mondgesicht In: Roche Lexikon Medizin, 5. Auflage; Urban & Fischer 2003. ISBN 3-437-15180-0 Onlineversion Es gehört zu den visuellen Leitsymptomen in der Inneren Medizin.Gunter Gruber, Andreas Hansch: 2. Endokrinologie/Diabetologie In: Kompaktatlas Blickdiagnosen in der inneren Medizin. 1. Auflage, Verlag Elsevier, Urban & Fischer 2007, ISBN 978-3-437-24000-3, S. 70ff

Mögliche medizinische Hintergründe:Hans Vogl: (Voll-)Mondgesicht In: Differentialdiagnose der medizinisch-klinischen Symptome: Lexikon der klinischen Krankheitszeichen und Befunde, 3. Auflage, S. 350; UTB 1994. ISBN 978-3-8252-8066-6, Cushing-Syndrom Adipositas (insbesondere Fröhlich-Syndrom, Pickwick-Syndrom) Medikamente (chronische Anwendung von Glucocorticoiden, Östrogenen, Anabolika oder Appetitstimulanzien)

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Krankheitssymptom Kategorie:Gesicht