Der Sizilianer ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Michael Cimino aus dem Jahr 1987. Das Drehbuch entstand auf der Grundlage des gleichnamigen Romans von Mario Puzo, der das Leben des sizilianischen Briganten (Räubers) Salvatore Giuliano schildert.

Handlung Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs lebt in den Bergen Siziliens ein Gesetzloser namens Salvatore Giuliano, der mit seiner Bande die Reichen beraubt, das erbeutete Geld unter den Armen verteilt und für die Unabhängigkeit Siziliens kämpft. Er setzt sich auch für den Anschluss Siziliens (als weiterer Bundesstaat) an die USA ein.

Giuliano und seine Bande halten sich an einen strengen Ehrenkodex und sind bei der Bevölkerung anerkannt. Er stellt sich der unheiligen Allianz zwischen Politik, Mafia und Kirche entgegen, wobei er vom Mafioso Don Masino Croce in gewisser Weise gedeckt wird.

Seine wachsende Beliebtheit in der Bevölkerung, die ihn als Robin Hood Siziliens verehrt, führt jedoch bei Giuliano zur Selbstüberschätzung. Als seine Macht zu weit geht, beschließt die Mafia, ihn zu beseitigen. Giuliano wird schließlich von einem engen Vertrauten, Gaspare Pisciotta, genannt Aspanu, verraten und während einer Bootsfahrt erschossen.

Anmerkungen Nach Francesco Rosi mit Wer erschoss Salvatore G.? war es die zweite filmische Aufarbeitung der Geschichte um Giuliano. Anders als Rosi, der sich um Authentizität bemüht hatte, fiel Michael Cimino mit seinem Film wieder in die ahistorische Schwärmerei über einen „Robin Hood“ Siziliens zurück.

Kritik

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1987 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Actionfilm Kategorie:Mafiafilm Kategorie:Filmdrama Kategorie:Mario-Puzo-Verfilmung Kategorie:Darstellende Kunst (Sizilien) Kategorie:Filmbiografie