Die Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft – Bausparkasse der Volksbanken und Raiffeisenbanken hat rund 5,9 Millionen Kunden in Deutschland. Im Ausland ist Schwäbisch Hall mit Beteiligungsgesellschaften in Osteuropa und der Volksrepublik China aktiv. Die Bausparkasse wurde am 16. Mai 1931 gegründet. Hauptanteilseigner ist die genossenschaftliche Zentralbank DZ Bank (97,6 Prozent) in Frankfurt am Main. Die verbleibenden rund 2,4 Prozent befinden sich im Wesentlichen im Besitz von Primärbanken. Die Bausparkasse hat ihren Hauptsitz in der gleichnamigen Stadt Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.
Geschichte Die heutige Bausparkasse Schwäbisch Hall AG wurde am 16. Mai 1931 in Köln als Deutscher Bausparer AG, Bau-, Spar- und Entschuldungskasse von Angehörigen der dortigen Handwerkskammer gegründet. Nach der Verlegung des Gesellschaftssitzes nach Berlin beteiligten sich 1936 die Deutsche Zentralgenossenschaftskasse und die meisten gewerblichen Zentralkassen am Unternehmen, das zwischenzeitlich Gesellschaft für zweitstelligen Grundkredit, Deutscher Bausparer Aktiengesellschaft hieß. 1941 folgten die Volksbanken, seitdem hieß es Bausparkasse der deutschen Volksbanken.
Der Unternehmenssitz wurde 1943 ausgebombt, 1944 verlegte man den Betrieb mit den geretteten Geschäftsunterlagen nach Schwäbisch Hall. Der Entschluss zur Beibehaltung dieser Stadt als Unternehmenssitz fiel 1947. Die Schaffung von neuem Wohnraum war in dieser Zeit wichtig, was ab 1952 mit der Wohnungsbauprämie staatlich gefördert wurde. Seit der Umwandlung in das gemeinsame Bausparinstitut der Volksbanken und des Raiffeisenverbands 1956 führt das Unternehmen den Namen Bausparkasse Schwäbisch Hall AG. 1970 fand die bis heute letzte Namensänderung in Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft – Bausparkasse der Volksbanken und Raiffeisenbanken statt.
Durch den Mauerfall konnte 1990 das Geschäft auf die neuen Bundesländer ausgedehnt werden. Die rechtliche Änderung im Jahr 1991 bewirkte, dass erstmals eigene Beteiligungsgesellschaften im Ausland gegründet wurden. Zu diesen zählen Niederlassungen in Luxemburg und Frankreich und Tochtergesellschaften in der Slowakei, Tschechien, Rumänien, Ungarn und der Volksrepublik China.Unternehmensgeschichte Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Unternehmensgeschichte
Kerngeschäftsfelder Bausparen Baufinanzierung Cross-Selling Ausland
Tochter- und Beteiligungsunternehmen Schwäbisch Hall Facility Management GmbH VR Kreditservice GmbH BAUFINEX GmbH Schwäbisch Hall Wohnen GmbH Impleco GmbH Truuco GmbH
Kennzahlen Geschäftsjahr 2013 Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall 2014 Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall 2015 Newsroom der Bausparkasse Schwäbisch Hall 2016 Newsroom der Bausparkasse Schwäbisch Hall 2017 Newsroom der Bausparkasse Schwäbisch Hall 2018 Newsroom der Bausparkasse Schwäbisch Hall 2019 Newsroom der Bausparkasse Schwäbisch Hall 2020 Newsroom der Bausparkasse Schwäbisch Hall 2021Finanzbericht 2021 Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Unternehmensseite 2022Finanzbericht 2022 Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Unternehmensseite 2023Finanzbericht 2023 Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Unternehmensseite 2024Finanzbericht 2024 Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Unternehmensseite 2025Finanzbericht 2025 Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Unternehmensseite Kunden (Mio.) 7,3 7,4 7,5 7,4 7,3 7,2 7,2 7 6,8 6,5 6,3 6,1 5,9 Bausparneugeschäft (Mrd. €) 36 31,1 35 29,2 28 29,7 28,5 24,2 24 34,1 31 28,1 17,6
Weblinks
Website der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
Einzelnachweise
Schwabisch Hall Kategorie:Unternehmen (Schwäbisch Hall) Kategorie:Genossenschaftliche Finanzgruppe Kategorie:Unternehmensgründung 1931