Kramfors ist eine Stadt in Schweden und Hauptort der gleichnamigen Gemeinde in der schwedischen Provinz Västernorrlands län. Die Stadt ist benannt nach Johan Christoffer Kramm, der hier ab 1742 ein Sägewerk am Fluss Skvällsån, dem heutigen Kramforsån, errichten ließ.Svenskt ortnamnslexikon. Språk- och folkminnesinstitutet (SOFI), Uppsala, 2003. S. 171. ISBN 91-7229-020-X
Die Stadt entstand als Industriestandort an der Westseite des Ångermanälven. Nach einem raschen Aufblühen im 19. und frühen 20. Jahrhundert dank der boomenden holzverarbeitenden Industrie verlor die Stadt wieder an Bedeutung. Vor allem in den 1960er und 1970er Jahren wurden viele Fabriken stillgelegt.
Südlich von Kramfors liegen östlich des Ortes Frånö die Großhügel von Frånö in einem Siedlungsgebiet nahe dem Ångermanälven.
Söhne und Töchter der Stadt Sture Hållberg (1917–1988), Boxer Nisse Strinning (1917–2006), Architekt und Designer Roland Ströhm (1928–2017), Radrennfahrer Anders Grönhagen (* 1953), Fußballspieler und -trainer Jan Eriksson (* 1958), Eishockeyspieler Tomas Sjödin (* 1959), Autor und Pastor der Pfingstbewegung Magnus Wernblom (* 1973), Eishockeyspieler Mario Kempe (* 1988), Eishockeyspieler Adrian Kempe (* 1996), Eishockeyspieler Sandra Näslund (* 1996), Freestyle-Skisportlerin
Weblinks
Einzelnachweise