mini|hochkant=0.8|Hanne Brinkmann. Foto von Mac Walten Hanne Brinkmann (* 22. September 1895lt. Filmarchiv Kay Weniger als Johanna Marie Luise Elisabeth Brinkmann in Hannover; † 29. Juli 1984 in München) war eine deutsche Schauspielerin mit kurzer Starkarriere beim Stummfilm.

Leben und Wirken Johanna „Hanne“ Brinkmann begann ihre Bühnenlaufbahn im Jahre 1913 unter ihrem Geburtsnamen am Theater in der Josefstadt in Wien. Nach nur einer Spielzeit, einhergehend mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, kehrte die gebürtige Hannoveranerin nach Deutschland zurück.

In Berlin wurde sie kurz nach Kriegsbeginn vom Regisseur Richard Oswald erstmals vor die Kamera geholt. Im Verlauf des Krieges entwickelte sich Hanne Brinkmann zu einer gefragten Komikerin, mit der ‘Hanne’-Reihe erhielt sie gegen Ende des Krieges (1918) ihre eigene, ganz auf sie zugeschnittene (kurzlebige) Filmreihe. Regie führte dort ihr Ehemann und Schauspieler-Kollege Reinhold Schünzel, mit dem Hanne Brinkmann von 1917 bis 1924 verheiratet warQuelle: Heiratsurkunde Nr. 538, Standesamt Berlin-Schöneberg II, Landesarchiv Berlin.. Wenig später, Anfang der 20er Jahre, zog sich die Künstlerin vorübergehend ins Privatleben zurück, um sich ganz der Erziehung der 1922 geborenen Tochter Annemarie zu widmen.

Hanne Brinkmanns Rückkehr vor die Kamera im Jahre 1924 brachte ihr nur noch Nebenrollen ein, mit dem Ende der Stummfilmära zog sie sich ins Privatleben zurück.

Filmografie 1914: Lache, Bajazzo! 1915: Wie werde ich Amanda los? 1915: Des Guten zuviel 1916: Bob Cray 1917: Komtesse Hanne 1917: Ein Jagdausflug nach Berlin 1917: Die ledige Frau 1917: Der Herr Assessor 1917: Das Mädel von nebenan 1917: Baroneßchen auf Strafurlaub 1917: Die Spur im Schnee 1918: Prinzessin Hanne muß was erleben 1918: Hotel Wasserhose 1918: Hannes Millionengründung 1918: Hanne, der Einbrecher 1918: Hanne und ihre drei Freier 1918: Hanne muß was erleben 1918: Hanne entlobt sich 1918: Frau Gräfin 1918: Die fromme Helene 1918: Baronesse und Vetter Fritz 1919: Ut mine Stromtid 1919: Los vom Weibe 1919: Die Pflicht zu leben 1919: Das Mädchen und die Männer 1919: Artistentreue 1920: Katharina die Große 1920: Der gelbe Tod, 2. Teil 1921: Die letzte Stunde 1924: Mutter und Kind 1926: Wie bleibe ich jung und schön - Ehegeheimnisse 1926: Gräfin Plättmamsell 1926: Der Kavalier vom Wedding 1926: Annemarie und ihr Ulan 1927: U 9 Weddigen 1927: Die Weber 1928: Dyckerpotts Erben 1928: Was ist los mit Nanette?

Weblinks

Foto und Kurzbiografie auf Cyranos.ch

Einzelnachweise

Kategorie:Stummfilmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1895 Kategorie:Gestorben 1984 Kategorie:Frau