Die Gwda [] (deutsch Küddow oder Küdde) ist ein rechter Nebenfluss der Netze in der polnischen Woiwodschaft Großpolen.

Sie entspringt auf der Pommerschen Seenplatte, durchströmt den Virchowsee (Jezioro Wierzchowo) sowie den Vilmsee (Jezioro Wielimie) bei Neustettin (Szczecinek), fließt südlich durch große Waldungen, durch die Stadt Schneidemühl (Piła) und mündet nach 145 km bei Usch (Ujście) in die Netze.

Der Name leitet sich vom indogermanischen Wortstamm *kueid- mit der Bedeutung „leuchten, hell, weiß“ ab. thumb|Verlauf der Küddow in der Nähe ihrer Einmündung in die Netze bei der Stadt Usch südlich der Stadt Schneidemühl auf einer Landkarte der Provinz Posen von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich polnischsprachiger Bevölkerung)

Literatur Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt: Geschichte des Deutsch-Croner Kreises. Thorn 1867, S. 7–9. Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 1: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. XXI–XXII. Karl Friedrich Vollrath Hoffmann: Deutschland und seine Bewohner. Ein Handbuch der Vaterlandskunde für alle Stände. Stuttgart 1834, S. 424.

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