Ars-en-Ré ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Westen der Île de Ré an der französischen Atlantikküste in der Region Nouvelle-Aquitaine im Département Charente-Maritime.

Ars-en-Ré wurde von der Vereinigung Les Plus Beaux Villages de France zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs erklärt.Ars-en-Ré auf Les plus Beaux Villages de France (französisch)

Geografie mini|links|Die Lage des Ortes auf der Île de Ré Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von Null bis und verfügt über eine Fläche von 10,95 km².

Der Hafen ist tidenabhängig und fällt bei Ebbe fast völlig trocken, der Wasserstand kann aber mittels eines Tores auch gehalten werden. Er dient heute als Hafen für Freizeitboote. Eine Segelschule ist hier ebenfalls beheimatet.

Die meisten Gassen im Zentrum von Ars sind so eng, dass nur jeweils ein PKW diese passieren kann, sodass viele als Einbahnstraßen beschildert sind.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017Einwohner 913 915 961 1023 1165 1294 1315 1307 Quellen: Cassini und INSEE

Wappen Beschreibung: Auf Gold mit blauen Lilien besät ein einmastiges rotes Segelschiff mit geblähten Segel.

Geschichte Der Hafen von Ars wurde früher von Schiffen aus den Niederlanden und aus den Skandinavischen Ländern angelaufen, die hier mit Salz beladen wurden. Aus dieser Zeit stammt auch der teerschwarze Anstrich der oberen Hälfte des schlanken Turms der sonst völlig weißen Kirche Saint-Étienne, er diente als Seezeichen.

In den Jahren der Französischen Revolution trug Ars kurzzeitig den Namen „La Concorde“.

Als sich Frankreich im Zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung befand, ließen die deutschen Truppen nicht nur die Küsten mit Bunkern des sogenannten Atlantikwalls verbauen, sondern im Gemeindegebiet von Ars-en-Ré auch die Militäranlage Karola errichten. Diese befand sich im Wald Forêt de la Combe-à-l’Eau. Am 8. Mai 1945 mussten sich die auf der Île de Ré stationierten Deutschen den Alliierten kampflos ergeben.

Sehenswürdigkeiten Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Ars-en-Ré Kirche Saint-Étienne Das ehemalige Bahnhofsgebäude am Hafen dient heute dem Maler Philippe Deschamp als Atelier und Galerie.

Partnerstadt Naucelles (Frankreich)

Persönlichkeiten William Barbotin (1861–1931), Maler und Bildhauer Louis Giraudeau (1852–1937), Maler und Schriftsteller Gaston Roullet (1847–1925), Marinemaler

Literatur Le Patrimoine des Communes de la Charente-Maritime. Flohic Éditions, Band 1, Paris 2002, ISBN 2-84234-129-5, S. 93–96. Louis Giraudeau: Légendes de l’île de Ré. Éditions de La Découvrance, La Rochelle 2007 (1925), ISBN 978-2-84265-492-4.

Weblinks

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Einzelnachweise

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