Wenn das Licht gefriert ist ein österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2026. Regie führte Andreas Prochaska, das Drehbuch von Karin Lomot basiert auf dem 2020 veröffentlichten, gleichnamigen Thriller von Roman Klementovic.
Handlung Elisabeth und Friedrich sind seit vielen Jahren miteinander verheiratet. Friedrich ist mittlerweile an Demenz erkrankt und wird von Elisabeth umsorgt, während sie ihr Sohn Philipp und Schwiegertochter Sarah dabei unterstützen. Ihre Tochter Valerie dagegen hat sich ein Leben in London aufgebaut.
Als Friedrich und Elisabeth einen Fernsehbeitrag über einen Jahrzehnte zurückliegenden und ungeklärten Mordfall an der jungen Anna sehen, erwähnt er Details, die niemals an die Öffentlichkeit gelangt sind. Elisabeth stellt sich daher die Frage, was Friedrich mit dem Tod von Anna, der besten Freundin ihrer Tochter, zu tun hat. Friedrichs Bruder Norbert betrieb jene Diskothek, von der Anna damals nicht mehr nach Hause zurückkehrte.
Der damalige, inzwischen pensionierte Ermittler Harald Lorenz hat in der Sendung angedeutet, dass er über neue Erkenntnisse verfügt. Elisabeth beginnt eigene Recherchen anzustellen, zum Missfallen von Annas Mutter Monika.
Produktion und Hintergrund Die Dreharbeiten fanden im November und Dezember 2025 in Wien und Niederösterreich statt. Gedreht wurde unter anderem rund um Tulln, Klosterneuburg und St. Pölten sowie im ehemaligen Shakespeare Pub in Purkersdorf.
Der Film wurde von Gebhardt Productions für den Österreichischen Rundfunk und den Südwestrundfunk produziert, als Produzenten fungierten Dani Purer, Florian Gebhardt und Gregor Schmalix. Unterstützt wurde die Produktion von FISA+ und dem Land Niederösterreich.
Die Kamera führte Carmen Treichl, die Musik stammt von Stefan Bernheimer, die Montage verantwortete Karin Hartusch. Das Szenenbild gestalteten Attila Plangger und Julia Oberndorfinger, das Kostümbild Christine Ludwig, den Ton Herbert Verdino und die Maske Hannah Fischleder und Helene Lang.
Veröffentlichung Die Premiere ist für den 31. Oktober 2026 bei den Biberacher Filmfestspielen vorgesehen.
Auf ORF 2 soll der Film am 29. November 2026 erstmals ausgestrahlt werden.
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