Jean-Marc Couvé (* 30. September 1957 in Paris) ist ein französischer Journalist und Autor mit einem Schwerpunkt auf Lyrik. Er lebt und arbeitet in der Nähe von Dieppe.

Leben Nach dem Abitur (1977 in Châtenay-Malabrys) Wehrdienst bei der französischen Armee in Saarburg (Rheinland-Pfalz), danach Tätigkeit als freier Mitarbeiter und Redaktionsassistent bei der Saarbrücker Zeitung. Ab 1981 Studium an der Universität des Saarlandes (Romanistik und Germanistik). 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Jochen Schlobach (Neuere französische Literatur) mit dem Projektthema „Les écrivains ouvriers“.Informationen aus einem unveröffentlichten Typoskript von Jean-Marc Couvé, im Besitz des Blattlaus-Verlags Saarbrücken.

Freier Mitarbeiter beim Saarländischen Rundfunk und im Röhrig-Verlag St. Ingbert. 1990 bis 1992 Redaktionsvolontariat bei der Saarbrücker Zeitung, 1992 erhielt Couvé den Erich-Voltmer-Preis für junge Journalisten.

Tätigkeit als Lehrbeauftragter und Moderator am Institut Français in Saarbrücken. Von 1995 bis 2019 Schuldienst in Frankreich an verschiedenen Standorten, zuletzt in Dieppe.

Literarische Arbeiten Couvé ist Schriftsteller, literarischer Übersetzer und Illustrator. Als Vertreter einer unkonventionellen Lyrik befasst er sich unter anderem mit dem Stilmittel des Holorime.

Couvé übertrug 1985 den Einakter „Rendez-vous“ von Philippe Soupault ins Deutsche (mit Erhart Linsen). Das Stück liegt in zweisprachiger Ausgabe vor (Röhrig-Verlag St. Ingbert: „Rendez-vous / Termin“). Seine persönliche Freundschaft zu Soupault habe ihn „nachhaltig inspiriert“, sagt er selbst. 2014, ein Vierteljahrhundert nach dem Tod des Surrealisten, kuratierte Couvé die Gedenkschrift „Pour Philippe Soupault“ (Cahiers À l’Index).

Er hat unter anderem Mascha Kaléko ins Französische übersetzt. Ihre Gedichtsammlung „Bleibtreu heißt die Straße“ erschien 2020 auf Französisch unter dem Titel „La rue s’appelle Reste fidèle“ (Cahiers À l’Index).

Bibliografie (Auswahl)

Des airs d’îles, désir d’ailes – Anthologie personnelle, illustrée par Peter Neu. Blattlaus Verlag, Saarbrücken 2025https://www.arbeitundkultur.de/site/assets/files/1845/tage_der_bildenden_kunst_broschuere_2025_internet.pdf Six facettes de l’amour. Éditions JKDC, Vaylats 2022 Dais d’hommage. Éditinter, Soisy-sur-Seine 2021 L’ire L’Anselme. Cahiers À L’Index -- Éditinter, Soisy-sur-Seine 2019 Chaise longue – poème-objet. Avec Wanda Mihuleac. Transignum, Paris 2012 Battu. Dessins de Danielle Le Bricquir, note de Bernard Noël. L’Entonnoir, Saint-Ouen-en-Brie 2010 Un nombril limité d’étoiles. Poèmes illustrés par Peter Neu. Les Deux-Siciles, Ozoir-la-Ferrière 2007 Lézarde et corps hâtifs. La Bartavelle Éditeur, Charlieu 1998 Détours et des … Galerie Racine, Paris 1994 La Parole à la Défonce! Mit einem Testimonial von Philippe Soupault. Les 4 Fils, Paris 1983

Einzelnachweise

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