mini|María José Zaldivar

María José Zaldívar Larraín (* 16. September 1975) ist eine chilenische Rechtsanwältin und Politikerin. Während der zweiten Regierung von Präsident Sebastián Piñera war sie Ministerin für Arbeit und soziale Sicherung.

Zaldívar studierte Rechtswissenschaften an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile. Vor ihrer Ernennung zur Ministerin war sie unter anderem Leiterin der chilenischen Aufsichtsbehörde für soziale Sicherung und Geschäftsführerin der Corporación de Investigación, Estudio y Desarrollo de la Seguridad Social (CIEDESS).

2019 übernahm sie das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherung. Später war sie Vorsitzende des chilenischen Supermarktverbands und Mitglied des Vorstands der Fundación ChileMujeres.

Seit November 2024 ist sie Geschäftsführerin der Fundación Teletón. Forbes Chile nahm sie in seine Liste der „50 einflussreichsten Frauen Chiles 2025“ auf.

Biografie María José Zaldívar ist die Tochter von Adolfo Zaldívar (1943–2013), einem ehemaligen Senator, der sowohl der Christdemokratischen Partei (PDC) als auch dem Partido Regionalista de los Independientes (PRI) angehörte.

Sie studierte Rechtswissenschaften an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile (PUC) und verfügt außerdem über einen Abschluss in Geschichte. An der PUC erwarb sie darüber hinaus einen Masterabschluss im öffentlichen Recht.

Zaldívar ist verheiratet und hat vier Kinder.

Politische Laufbahn Ab 2005 war Zaldívar zunächst als juristische Berichterstatterin (2005) und anschließend als Rechtsberaterin (2006–2010) tätig. Danach leitete sie bis Mai 2014 die chilenische Aufsichtsbehörde für soziale Sicherung.

Von 2014 bis 2018 war sie Geschäftsführerin der Corporación de Investigación, Estudio y Desarrollo de la Seguridad Social (CIEDESS). Unmittelbar vor ihrer Ernennung zur Ministerin bekleidete sie das Amt der Staatssekretärin für soziale Sicherung.

An der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile lehrte Zaldívar das Fach „Systeme der sozialen Sicherung“ und war ab 2014 als Dozentin am Institut für Arbeitsrecht tätig. An der Universidad Andrés Bello unterrichtete sie „Logik und Sprache“ sowie „Allgemeine Rechtsquellen“. An der Universidad del Desarrollo hielt sie Lehrveranstaltungen zum Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht ab.

Am 28. Oktober 2019 ernannte Präsident Sebastián Piñera sie zur Ministerin für Arbeit und soziale Sicherung. Sie blieb bis April 2021 im Amt. Ihr Nachfolger wurde Patricio Melero.

Einzelnachweise

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