Leonhard Dauberschmidt (* 20. Oktober 1832 in Krapfenau; † 14. Oktober 1911 ebenda) war ein deutscher Mühlenbetreiber, Ziegeleibesitzer und Bürgermeister sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Leben Leonhard Dauberschmidt führte in seinem Heimatort eine Windmühle und hatte mit seiner Ziegelei maßgeblichen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. So war er 1875 mit der Lieferung von 50.000 Backsteinen für den Bau des Bahnhofgebäudes in Dinkelsbühl beauftragt.Das Dinkelsbühler BanhofsgebäudeAufbaujahre
Er engagierte sich in der Politik und wandte sich den Nationalliberalen zu und war als Bürgermeister von Krapfenau Mitglied des Landraths von Mittelfranken, wo er die Interessen seiner Distiktsgemeinde vertrat.
Am 8. Februar 1899 erhielt er für den verstorbenen Abgeordneten Konrad Friedrich Krauß ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete.
Öffentliche Ämter Beeidigter Sachverständiger zur Schätzung von Hagelschäden
Ehrungen und Auszeichnungen Silberne Zivilverdienstmedaille (Bayern) Silberne Denkmünze des Landwirtschaftlichen Vereins
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 17. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert) Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert) Kategorie:Inhaber der bayerischen Zivilverdienstmedaille Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Ansbach) Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer Kategorie:Person (Feuchtwangen) Kategorie:NLP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1832 Kategorie:Gestorben 1911 Kategorie:Mann