Peter Reizlein (* 31. Mai 1966 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker der Alternative für Deutschland (AfD). Seit 2026 ist er Mitglied des Landestages Mecklenburg-Vorpommern.

Leben Peter Reizlein wuchs in Reinbek bei Hamburg auf und besuchte das dortige Gymnasium. Nach dem Abitur im Jahre 1985 leistete er seinen 15-monatigen Wehrdienst als Nachschubsoldat.

Von 1987 bis 1989 absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank AG in Hamburg. Er studierte danach Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. 1994 schloss er dieses Studium als Diplom-Kaufmann ab. Während seines Studiums absolvierte er u. a. Praktika in München bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und in Tokio (Japan) bei der Deutschen Bank AG.

1994 begann er ein Traineeprogramm bei der Dresdner Bank AG in Hamburg mit dem Schwerpunkt Kreditausbildung. 1995 wechselte er als Firmenkundenbetreuer nach Rostock und Güstrow.

Im Jahre 2000 machte er sich als Unternehmensberater selbständig und gründete die Beraterkollegium Reizlein GmbH, welche nunmehr unter secundus Unternehmensberatung GmbH firmiert.

In den Folgejahren wechselte er oft das berufliche Spielfeld. Von Fleischhandel, Sportartikelvertrieb und Interim-Management bis hin zur Geschäftsführung eines Vereins der Start-up-Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt, war sein Tätigkeitsfeld umfassend.

Im Jahre 2024 wechselte er das Metier und ging in die Trocknungsbranche. Er wurde Prokurist der Prosa GmbH in Papendorf, eignete sich dort die notwendigen Informationen an, bevor er mit einem Kollegen dann die SBW Schadensmanagement GmbH gründete. Er ist verheiratet und hat 5 Kinder.

Politik Im Jahre 2014 trat Reizlein in die christliche Kleinpartei AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie ein, die später im Bündnis C – Christen für Deutschland aufging.

Er trat in den Jahren 2016 und 2021 als Direktkandidat für den Wahlkreis Landkreis Rostock IV zur Landtagswahl an. Zudem war er 2019 auf Listenplatz 9 zur Europawahl.

Im Jahr 2022 kündigte Reizlein die Mitgliedschaft bei Bündnis C und trat der Alternative für Deutschland bei. Für die AfD kandidierte er 2025 erfolglos auf Listenplatz 7 für die Bundestagswahl. Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2026 kandidierte er wieder als Direktkandidat für den Wahlkreis Landkreis Rostock IV sowie auf Platz 26 für die AfD-Landesliste. Durch 42,0 Prozent der Erststimmen wurde er im Wahlkreis direkt gewählt.

Einzelnachweise

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