mini|alt=Schwarz-Weiß-Bild, schlechte Qualität, eiförmig|André Mallarmé André Mallarmé (geboren am 6. August 1877 in Bouzaréah; gestorben am 8. April 1956 in Paris) war ein französischer Jurist und Politiker der Dritten Republik.

Leben André Mallarmé war der Sohn des Anwalts Victor Eugène Mallarmé und von Marie Mathilde Bippert, die aus dem Elsass stammten und sich in Algier niederließen. Er war Professer der Rechts-Fakultät der Universität Algier und arbeitete auch als Anwalt am Appellationsgericht.

Mallarmé war als Generalrat in der Lokalpolitik aktiv und wurde bei den Parlamentswahlen von 1924 in die Abgeordnetenkammer gewählt. Dieser gehörte er bis 1939 an. Politisch war er gemäßigt konservativ, in der Kammer war er zumeist Teil der (trotz ihres Namens konservativen) Gauche radicale. 1939 wechselte er in den Senat.

mini|alt=Schwarz-Weiß-Bild, 4 Personen an einem Schreibtisch sitzend, dahinter 8 Personen stehend, repräsentativer Raum. Sitzend: Der Kaiser von China, Mallarmé (telefonierend), Madame Pasquier, die Ehefrau des Gouverneurs als einzige Frau im Raum, Kolonialminister Piétri. Foto der Agence Rol, gute Qualität.|Einweihung der Telefonverbindung zwischen Frankreich und Indochina, Mallarmé am Apparat Zwischen 1926 und 1935 gehörte er mehreren Regierungen an. Zunächst war er Sous-secrétaire d’État für Häfen, Marine und Fischerei unter Édouard Herriot und danach für öffentliche Arbeiten im Kabinett Tardieu I. André Tardieu berief ihn in seinem zweiten Kabinett zum Minister für Post, Telegraphie und Telefonie. Diesen Posten bekleidete er einige Jahre später auch im Kabinett Doumergue II. Im Nachfolgekabinett von Pierre-Étienne Flandin war er Bildungsminister.

Am 10. Juli 1940 stimmte er für die diktatorischen Vollmachten für Philippe Pétain. 1941 wurde er in den Nationalrat, einer beratenden Versammlung des Vichy-Regimes, berufen.Dazu weiterführend der Artikel Conseil national (régime de Vichy) in der französischsprachigen Wikipédia. Die Berufung in die gaullistische Assemblée consultative provisoire lehnte er ab.

Er wurde als Kommandeur des Seeverdienstordens ausgezeichnet (ein Orden, den jeder Marineminister erhielt) und er war Offizier des Bildungswesens.

Weblinks

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich) Kategorie:Senator (Frankreich) Kategorie:Postminister Kategorie:Bildungsminister (Frankreich) Kategorie:Person (Vichy-Regime) Kategorie:Träger des Seeverdienstkreuzes Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1877 Kategorie:Gestorben 1956 Kategorie:Mann