Peter Jackson Hammond (* 9. Mai 1945 in Marple/Cheshire) ist ein britischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.Peter Hammond. In: University of Warwick / Department of Economics (mit Curriculum Vitae, Foto u. a., abgerufen am 22. September 2026); Hammond, Peter J. In: Mark Blaug (Hrsg.): Who's who in Economics. 3. Aufl. Elgar, Cheltenham 1999, S. 488, ISBN 1-85898-886-1.
Leben und Wirken Peter Hammond studierte zunächst von 1964 bis 1967 Mathematik an der University of Cambridge und legte hierfür die Bachelorprüfung ab. Anschließend war er dort als Forschungsstudent bzw. Postgraduate tätig, nachdem er 1974 im Fach Wirtschaftswissenschaft zum Ph.D. promoviert hatte. Von 1971 bis 1976 war er Dozent für Wirtschaftswissenschaft an der University of Essex und bis 1979 Professor an dieser Universität. Von 1979 bis 2007 lehrte er als Professor an der Stanford University. Seit 2007 hat er eine Professur an der University of Warwick inne. Mehrere Gastprofessuren führten ihn an Universitäten in Europa und Asien. Ehrendoktorwürden wurden ihm von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (2002, dort lehrte er 1993/94 und 2002 als Gastprofessor) und der Universität Oslo (2005), wo er in diesem Jahr als Gastprofessor tätig war, verliehen. Im Jahre 2009 nahm ihn die British Academy als Mitglied auf.https://www.thebritishacademy.ac.uk/fellows/profiles/peter-hammond-FBA/ Außerdem gehört er seit 1977 der Econometric Society an.
Peter Hammond ist besonders bekannt durch sein umfangreiches Lehrbuch zur Wirtschaftsmathematik, das in mehreren Auflagen erschien und u. a. auch in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Außerdem beschäftigt er sich mit verschiedenen Themen der Wirtschaftstheorie.
Veröffentlichungen (Auswahl)
(mit Knut Sydsaeter): Mathematics for economic analysis. Prentice Hall, London 1995 (7. Aufl. zusätzlich mit Arne Strøm and Andrés Carvajal. Pearson, Harlow/London 2026, ISBN 978-1-292-75575-5). (Mitautor): Salvador Barberà (Hrsg.): Handbook of utility theory. Drei Bände. Kluwer, Boston 1998–2006. (mit Jaume Sempere): Gains from trade versus gains from migration. What makes them so different? in: Journal of public economic theory, Bd. 8 (2006), H. 1, S. 145–170. Schumpeterian innovation in modelling decisions, games, and economic behaviour. In: History of economic ideas, Bd. 15 (2007), H. 1, S. 179–195. (mit Knut Sydsaeter, Atle Seierstad u. Arne Strøm): Further mathematics for economic analysis. 2. Aufl. Pearson, Harlow 2008, ISBN 978-0-273-71328-9. Competitive market mechanisms as social choice procedures. In: Kenneth J. Arrow (Hrsg.): Handbook of social choice and welfare. Bd. 2. North-Holland, Amsterdam 2011, S. 47–151, ISBN 978-0-444-50894-2. (mit Horst Zank): Rationality and dynamic consistency under risk and uncertainty. In: Mark J. Machina (Hrsg.): Handbook of the economics of risk and uncertainty. Bd. 1. North-Holland, Amsterdam 2014, S. 41–97, ISBN 0-444-53685-X. Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler. Basiswissen mit Praxisbezug. 6. Aufl. Pearson, München 2023, ISBN 978-3-86894-437-2 (dt. Ausgabe des o. g. Werkes "Mathematics for economic analysis", übersetzt von Fred Böker).
Außerdem zahlreiche Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelbänden.
Einzelnachweise
Kategorie:Wirtschaftswissenschaftler Kategorie:Mathematiker Kategorie:Hochschullehrer (University of Essex) Kategorie:Hochschullehrer (Stanford University) Kategorie:Hochschullehrer (University of Warwick) Kategorie:Mitglied der British Academy Kategorie:Brite Kategorie:Engländer Kategorie:Geboren 1945 Kategorie:Mann