Helmut Köhler (* 20. Juli 1917 in Leipzig; † unbekannt) war ein deutscher Fußballschiedsrichter.

Sportlicher Werdegang Köhler rückte zur Debüt-Spielzeit 1949/50 zu den Spieloffiziellen in der DDR-Oberliga auf und gehörte dort, wo er in den Folgejahren auch als Linienrichter bei Meisterschaftsspielen andere Hauptschiedsrichter unterstützte, zeitweise zu den renommierten Schiedsrichtern. In der Marathon-Saison 1961/62, als vom Kalenderjahrrhythmus auf Herbst/Frühling-Spielweise umgestellt wurde, war er beispielsweise mit 25 geleiteten Oberliga-Partien einer der am häufigsten eingesetzten Unparteiischen.www.weltfussball.de Neben seinen nationalen Aufgaben kam er auch bei internationalen Vereinswettbewerben im Europapokal wie dem Europapokal der Landesmeister oder dem Messestädte-Pokal als Vorläufer der UEFA Europa League zum Einsatz. Zudem kam er auch 1959 sowie 1964 jeweils zu Länderspielehren, als er das Qualifikationsspiel zur EM-Endrunde 1960 zwischen der Tschechoslowakei und Dänemark respektive im Rahmen der nordischen Männermeisterschaft 1964–67 ein Heimspiel der finnischen Nationalelf gegen Schweden leitete. 1967 beendete er seine aktive Schiedsrichterlaufbahn, nachdem er bereits drei Jahre zuvor aus dem internationalen Schiedsrichterwesen ausgeschieden war.

Bedeutende Spiele verzeichnete Köhler zunächst im Jugendbereich, als er bei den Juniorenmeisterschaften 1954 sowie 1959 jeweils das Finalspiel leitete. Zudem wurde ihm die Ehre zuteil, im Wettbewerb um den FDGB-Pokal 1959 das reguläre Finalspiel im Dresdener Heinz-Steyer-Stadion zwischen dem SC Wismut Karl-Marx-Stadt und dem SC Dynamo Berlin am Nikolaustag 1959 zu leiten. Dieses endete torlos Remis nach Verlängerung, das notwendige Wiederholungsspiel im Bruno-Plache-Stadion in Leipzig eine Woche später übernahm Werner Bergmann.

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Einzelnachweise

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