Das Naturschutzgebiet La Petite Grave ist ein Schutzgebiet im Schweizer Kanton Genf. Es ist seit 2001 als Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung definiert und wird als Objekt der IUCN-Kategorie IV unter der Nummer 347423 in der Weltdatenbank geschützter Gebiete geführt.

Lage Das Schutzgebiet liegt im südwestlichen Teil des Kantons Genf und erstreckt sich dort über eine Fläche von mehr als 155 Hektar. Es befindet sich auf Gebieten der Gemeinden Aire-la-Ville, Bernex, Cartigny und Laconnex.

Schutzstatus La Petite Grave ist seit 2001 als Schutzgebiet ausgewiesen. Das Gebiet ist im Bundesinventar des Bundesamts für Umwelt (BAFU) als «Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung (GE11)» aufgeführt.

Geschichte Erstmals wurde das Gebiet 2001 unter Schutz gestellt. Der Name La Petite Grave kommt von einer alten Kiesgrube in der Gemeinde Cartigny, welche ab 2014 mit Beteiligung von Organisationen wie Pro Natura rückgebaut wurde. Daraufhin wurde sie in das Gebiet integriert.

Fauna und Flora Das Gebiet umfasst mehrere Teiche und Weiher, welche unter anderem von der seltenen Kreuzkröte bewohnt werden.

Weblinks

Eintrag in der World Database on Protected Areas (WDPA; englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in der Schweiz Kategorie:Geographie (Kanton Genf) Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Schutzgebietsgründung 2001