Lgota Mała ist eine Ortschaft mit einem Schulzenamt der Landgemeinde Kruszyna im Powiat Częstochowski der Woiwodschaft Schlesien in Polen. mini|links|Blick auf das Dorf

Geschichte Von 1370 bis 1391 gehörte das Gebiet um die Städte Krzepice und Kłobuck bis Brzeźnica im Norden (siehe Herzogtum Wieluń) zum Lehen des Herzogs Wladislaus II. von Oppeln. Während aber Oberschlesien mit dem Oppelner Land an die Oberherrschaft Böhmens fielen (in die Länder der Böhmischen Krone), eroberte 1391 der polnische König Władysław II. Jagiełło diese Gegend, die sich in den Grenzen des Königreichs Polen wiederfand.

Heute gibt es zwei Dörfer in der Umgebung der Stadt Radomsko mit vom Lgota abgeleiteten Namen: Lgota Mała (Klein Lgota) in der Woiwodschaft Schlesien und Lgota Wielka (Groß Lgota) in der Woiwodschaft Łódź (etwa 20 Kilometer nördlich von Lgota Mała). Zunächst wurde das heute kleinere Dorf 1362 und 1400 als Lgotha erstmals urkundlich erwähnt. Danach folgten die Erwähnungen von u. a. Lgotka (1518), Lgota Mała (1827), örtlich auch als Ligota ausgesprochen. Der Name lgota (südwestkleinpolnisches Äquivalent des schlesischen Ortsnamens Ligota, obwohl der Ort nördlich der ehemaligen Grenze zwischen Kleinpolen und dem Sieradzer Land im Erzbistum Gniezno liegt, wo der gleichnamige Name Wola überwiegend benutzt wurde) bedeutet Gnadenfrist.

1581 gehörte Lgota im Kreis Radomsko zur Pfarrei Kruszyna (im Kreis Wieluń) in der Woiwodschaft Sieradz.Karte des Kreises Wieluń im 16. Jahrhundert

Im Zuge der zweiten polnischen Teilung kam das Dorf 1793 an Preußen. 1807 kam es ins Herzogtum Warschau und 1815 ins neu entstandene russisch beherrschte Kongresspolen.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kam Lgota Mała zu Polen. Im Zweiten Weltkrieg gehörte es zum Distrikt Radom im Generalgouvernement.

Von 1975 bis 1998 gehörte Lgota Mała zur Woiwodschaft Częstochowa.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien Kategorie:Gmina Kruszyna