Antolka (bis 1790 Lgota) ist eine Ortschaft mit einem Schulzenamt der Landgemeinde Niegowa im Powiat Myszkowski der Woiwodschaft Schlesien in Polen.

Geschichte 1370 wurde die um 1350 gegen das böhmische Schlesien erbaute Burg Bobolice vom polnischen König Ludwig von Anjou dem Oppelner Herzog Wladislaus II. verliehen. Etwa später wurde ein Vorwerk gegründet, der 1394 als allodium Lgota erstmals erwähnt wurde. Vier Jahre später folgte die Erwähnung des Dorfs villa Lgota. Der Name lgota (südwestkleinpolnisches Äquivalent des schlesischen Ligota) bedeutete Gnadenfrist.

Bobolice mit Lgota kamen zum Besitz des Königreichs Polen im Jahr 1396, obwohl sie schon 1394 vom König Władysław II. Jagiełło aus dem polnischen ins deutsche Recht übertragen wurden. Danach gehörte das Vorwerk zum Kreis Lelów der Woiwodschaft Krakau, ab 1569 in der Adelsrepublik Polen-Litauen. Nach der Dritten Teilung Polens von 1795 bis 1807 gehörte das Vorwerk Antolka (nach dem Personennamen Antol mit dem Suffix -ka) zum preußischen Neuschlesien. 1807 kam es ins Herzogtum Warschau und 1815 ins neu entstandene russisch beherrschte Kongresspolen.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kam Antolka zu Polen, Woiwodschaft Kielce. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Es gehörte dann zum Generalgouvernement.

Von 1975 bis 1998 gehörte Antolka zur Woiwodschaft Częstochowa.

Einzelnachweise

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