Die Ölmühle ist eine ehemalige Mühle innerhalb der Ortsgemeinde Frankenstein.
Lage Das Gebäude befindet sich in der Ortsmitte von Frankenstein an der Ostseite des Goebelsplatzes und an der Südseite der Hauptstraße, die mit der Bundesstraße 37 identisch ist. Unmittelbar südlich fließt der Hochspeyerbach.
Geschichte Der Mennonit, Müller und Politiker Peter Eymann beantragte 1840 eine Konzession zum Bau einer Ölmühle, die ihm ein Jahr später schließlich erteilt wurde. 1842 wurde die Mühle eröffnet; das Ensemble umfasste neben dem Mühlgebäude ein Wohnhaus und eine Scheune. Nach Eymanns Tod im Jahr 1855 übernahm seine Witwe den Mühlenbetrieb, ehe sie 1878 ebenfalls starb. Danach übernahm ihre Stieftochter Elisabeth Eymann – Peter Eymanns Tochter aus erster Ehe – die Institution, die sie bis 1890 betrieb. Im Anschluss wurde die Mühle stillgelegt. Nach ihrem Ableben wohnten ihre beiden Töchter in den Gebäuden.
1957 übernahm die Gemeinde Frankenstein die Anlage, die sie daraufhin zu Wohnzwecken umbaute.
2018 brachte der Mennonitische Geschichtsverein am Gebäude eine Gedenktafel an.
Einzelnachweise
Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Kaiserslautern Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren Kategorie:Wassermühle in Rheinland-Pfalz Kategorie:Stillgelegte Mühle Kategorie:Bauwerk in Frankenstein (Pfalz)