Als Rüstungsinflation wird das Phänomen bezeichnet, dass die Preise für die Beschaffung von Produkten aus der Rüstungsindustrie (Wehrmaterial) aufgrund einer erhöhten Nachfrage und eines erhöhten Wehretats steigen. Aufgrund der strukturellen Gegebenheiten in diesem Industriesektor, etwa des begrenzten Wettbewerbs und spezieller Beschaffungsprozesse, können Preissteigerungen begünstigt werden.

Abgrenzung Unabhängig von den Preissteigerungen für Militärprodukte treiben gewaltsame Konflikte und Kriege die Inflationsrate, auch als „Kriegsinflation“ bekannt, um mehrere Prozentpunkte in die Höhe.

Verwendung Der Begriff „Rüstungsinflation“ wird im Zusammenhang mit dem russisch-ukrainischen Krieg und der Aufrüstung verschiedener europäischer Länder, darunter auch Deutschland, verwendet. In diesem Zusammenhang seien auch die beiden abgebrochenen Rüstungsprogramme F126 und FCAS erwähnt.

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