mini|Eduardo Caamaño Eduardo Caamaño (* 6. September 1972 in Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Schriftsteller, Essayist und Sachbuchautor. Seine Arbeit beschäftigt sich vor allem mit Biografien, Geschichte und in jüngerer Zeit mit der griechischen Mythologie. Er veröffentlichte Biografien über Manfred von Richthofen, Harry Houdini, Arthur Conan Doyle, Agatha Christie, Edgar Allan Poe, Alberto Santos-Dumont und Antoine de Saint-Exupéry sowie mehrere Werke zu historischen Themen. Leben Eduardo Caamaño wurde am 6. September 1972 in Rio de Janeiro als Sohn galicischer Auswanderer geboren, die sich in Brasilien niedergelassen hatten. Seine Mutter stammt aus O Carballiño in der Provinz Ourense, sein Vater aus der Gegend von Negreira in der Provinz A Coruña. Später ließ sich Caamaño in Galicien nieder, wo er seine berufliche Tätigkeit mit seiner schriftstellerischen Arbeit verband.
Seine ersten Veröffentlichungen befassten sich mit Projektmanagement. 2011 veröffentlichte er Project Management Práctico: técnicas, herramientas y documentos, ein Fachbuch über Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements. Später verlagerte er den Schwerpunkt seiner Arbeit zunehmend auf Biografien und historische Sachliteratur.
Caamaño absolvierte eine Ausbildung im kreativen Schreiben an der Universidad Camilo José Cela sowie im Bereich Drehbuchschreiben für fiktionale Filmproduktionen am Instituto RTVE. Parallel zu seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er im Bereich der Unternehmensberatung tätig.
Schriftstellerisches Schaffen
Biografien
Ein wesentlicher Teil von Caamaños Werk ist der Biografie gewidmet. Mehrere seiner Bücher behandeln Persönlichkeiten aus der Luftfahrt und der Militärgeschichte. El Barón Rojo befasst sich mit Manfred von Richthofen, dem deutschen Jagdflieger des Ersten Weltkriegs. Das Buch war Gegenstand eines Artikels von Jacinto Antón in der spanischen Tageszeitung El País.
Er veröffentlichte außerdem eine Biografie des brasilianischen Luftfahrtpioniers Alberto Santos-Dumont, die in der Revista de Aeronáutica y Astronáutica besprochen wurde, sowie später ein Werk über Antoine de Saint-Exupéry, das in der Nueva Revista rezensiert wurde.
Seine Biografien behandeln auch Persönlichkeiten aus Literatur und Unterhaltung. Dem Illusionisten Harry Houdini widmete er ein Buch, das der Journalist Xavi Ayén in La Vanguardia vorstellte. Caamaño nahm zudem an einer von der Fundación Telefónica organisierten Veranstaltung im Zusammenhang mit einer Ausstellung über Houdini teil.
Arthur Conan Doyle. La biografía definitiva del creador de Sherlock Holmes wurde in El Cultural und in der Kulturzeitschrift Cualia besprochen.
Seine Biografie über Agatha Christie wurde in La Vanguardia behandelt und in der uruguayischen Tageszeitung la diaria rezensiert.
Sein Buch über Edgar Allan Poe wurde in La Razón sowie in República de las Letras besprochen.
Geschichte und Mythologie
Neben seinen Biografien veröffentlichte Caamaño populärhistorische Sachbücher zur Militärgeschichte und zu weiteren historischen Themen. Historia de la Cruz de Hierro. La condecoración militar más célebre del mundo behandelt Ursprung, Entwicklung und Symbolik des Eisernen Kreuzes, einer deutschen Militärauszeichnung. Das Buch war Gegenstand eines Artikels von Manuel P. Villatoro in der Kulturbeilage der spanischen Zeitung ABC. Weitere Arbeiten Caamaños befassen sich mit den Kreuzzügen und der Geschichte des Automobils.
Daneben beschäftigt er sich mit griechischer Mythologie. Hércules. La biografía mitológica del hijo favorito de Zeus, ein Werk über Herakles, wurde 2024 mit dem XXIV. Fernando-Arenas-Quintela-Preis für Literatur und Essay ausgezeichnet. Diese Thematik setzte er mit Troya. Una guerra mitológica narrada por Zeus, einem Werk über den Trojanischen Krieg, fort.
Werke
Auszeichnungen
2024: XXIV. Fernando-Arenas-Quintela-Preis für Literatur und Essay für Hércules. La biografía mitológica del hijo favorito de Zeus.
Einzelnachweise
Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Brasilianer Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Mann