Grand Prix de Plouay 2016 war ein Straßenrennen für Frauen, das am 27. August des Jahres rund um Plouay in der Bretagne stattfand. Die ausführliche Bezeichnung des Rennens lautete Grand Prix de Plouay-Bretagne. Das Rennen zählte zur UCI Women’s WorldTour 2016.
Streckenführung
Das Rennen begann und endete in Plouay. Es bestand aus vier Runden auf einer größeren Schleife und einer Schlussrunde auf einer verkürzten Version derselben. Die große Schleife war 26,9 km lang und wurde gegen den Uhrzeigersinn befahren. Von Plouay ging es zunächst die Côte du Lezot (D 178) hinauf, von dort zum Weiler Pont-Neuf, entlang des Flusses Scorff nach Norden bis zur Kapelle Sainte-Anne des Bois und auf kleinen Straßen zurück nach Pont-Neuf. Die zweite ausgewiesene Steigung war die Côte de Ty Marrec, von der ein Teil auf einem Schotterweg entlang der D 769 zurückgelegt wurde. Der Hochpunkt dieser Steigung lag 4 km vor dem Ziel, welches sich am Ortseingang von Plouay auf dem Boulevard des Championnats du Monde befand. Während der 13,9 km langen Schlussrunde wurde die Schleife rund um Pont-Neuf ausgelassen.
Rennverlauf und Ergebnis
Auf der dritten Runde, gut 45 km vor dem Ziel, bewirkte die Côte de Ty Marrec eine erste Selektion. Der nächsten Passage der Côte fiel unter anderem die amtierende Weltmeisterin und Vorjahressiegerin Elizabeth Deignan zum Opfer, und eingangs der Schlussrunde waren nur noch 15 Fahrerinnen in der Spitzengruppe vertreten.
Leah Kirchmann attackierte bei der Zieldurchfahrt und fuhr einen Vorsprung von 15 bis 20 Sekunden heraus. Die Verfolgung wurde von Marianne Vos zugunsten ihrer Teamgefährtin Katarzyna Niewiadoma angeführt, und letztere überholte Kirchmann auf der Côte de Ty Marrec zusammen mit Elisa Longo Borghini und vier weiteren Fahrerinnen. Diese Gruppe arbeitete jedoch nicht recht zusammen, so dass sich die ursprüngliche Spitzengruppe eingangs des Schlusskilometers wieder zusammenfand. Den langgezogenen Zielsprint gewann Eugenia Bujak, die damit den größten Erfolg ihrer Karriere erzielte. Hinter ihr kamen Elena Cecchini und Joëlle Numainville auf die weiteren Podiumsplätze.
Teilnehmende Mannschaften
Weblinks
Einzelnachweise
#2016 Kategorie:Radrennen 2016