mini|Jelena Alexandrowna Jampolskaja (2025) Jelena Alexandrowna Jampolskaja (; * 20. Juni 1971 in Moskau) ist eine sowjetische bzw. russische Journalistin und Politikerin.TASS enziklopedija: Ямпольская, Елена Александровна (abgerufen am 6. September 2026).

Leben Jampolskaja hat russische und jüdische Wurzeln.Миль пардон, мадам (abgerufen am 3. September 2026). Sie studierte an der Fernstudiumsabteilung der Fakultät für Theaterwissenschaft des Moskauer Staatlichen Instituts für Theaterkunst (GITIS) mit Abschluss 1994.Елена ЯМПОЛЬСКАЯ: «Газета «Культура»... Не то, что вы думали!» (abgerufen am 3. September 2026).

Während des Studiums arbeitete Jampolskaja in der Theater-Abteilung der Zeitung Sowjetische Kultur.Редакция - Газета «Культура» (abgerufen am 3. September 2026). Ab Januar 1995 war sie Korrespondentin und dann Kolumnistin der Iswestija. Sie verließ 1997 die Iswestija und leitete von September 1998 bis Februar 2003 die Kultur-Abteilung der Neuen Iswestija und dann die Russische Kultur. Von 2005 bis 2006 war sie Chefredakteurin der Monatszeitschrift Teatral.Елена Александровна ЯМПОЛЬСКАЯ: интервью (abgerufen am 3. September 2026).

Nach der Rückkehr zur Iswestija 2006 war Jampolskaja Leiterin der Kultur-Abteiltung und stellvertretende Chefredakteurin und blieb es auch nach der Ernennung eines neuen Vorsitzenden des Direktorenrats mit vielen Entlassungen. Газету «Известия» покидают 60% сотрудников, включая двух заместителей главного редактора (abgerufen am 4. September 2026).

Im Dezember 2011 wurde Jampolskaja zur Chefredakteurin der Zeitschrift Kultura ernannt, deren Erscheinen zwei Monate zuvor wegen finanzieller Schwierigkeiten eingestellt worden war und deren Finanzierung unter Beteiligung Nikita Michalkows neu geordnet wurde.Елена Ямпольская из "Известий" перезапустит газету "Культура" (abgerufen am 4. September 2026). Im Januar 2012 erschien die neu gestaltete Zeitschrift Kultura mit erweitertem Themenspektrum und dem neuen Untertitel Geistesraum des russischen Eurasiens.Газета "Культура". Справка (abgerufen am 4. September 2026). Kultura sollte die gesellschaftlichen Sitten im Lande prägen.Елена ЯМПОЛЬСКАЯ: «Хотим сделать возрожденную «Культуру» законодательницей общественных нравов» (abgerufen am 4. September 2026). Die Auflagenzahl stieg. Kritiker bezeichneten die Zeitschrift als homophob. Sie gab 2019 die Chefredaktion auf.

Neben der journalischten Tätigkeit schrieb Jampolskaja Bücher über Theater und Schauspieler. Sie war Herausgeberin des Buches über die unheiligen Heiligen des Archimandriten Tichon.Елена Ямпольская: «Надо верить в Бога и в способность человека меняться к лучшему» (abgerufenam 4. September 2026). Sie veröffentlichte 2004 ihre perrsönliche Lebensgeschichte als eine Art Tagebuch mit ihren vielfältigen Problemen und deren Bewältigung.Гимн настоящей стерве, или Я у себя одна (abgerufen am 4. September 2026).

Jampolskaja ist Präsidiumsmitglied des Rats für Kultur und Kunst beim Präsidenten der Russischen Föderation, Sekretärin des Verbands der Kinematografen Russlands und Mitglied des Öffentlichen Rats beim Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.Ямпольская Елена Александровна : Министерство обороны Российской Федерации (abgerufen am 4. September 2026). Sie schlug 2013 die Gründung eines Verbands der prorussischen und patriotischen Massenmedien vor als Alternative zum Journalistenverband Russlands.Главред газеты 'Культура' предлагает создать'Союз патриотических СМИ' (abgerufen am 4. September 2026).

Am 6. Februar 2016 wurde Jampolskaja in den Obersten Rat der Partei Einiges Russland gewählt und führte für die anstehende Staatsduma-Wahl die Kandidatenliste für die Oblast Kurgan und Oblast Tscheljabinsk an.Безнадежная Дума (abgerufen am 4. September 2026). In der Staatsduma-Wahl 2016 (Duma VII 2016–2021) wurde sie am 18. September 2016 als Kandidatin der Partei Einiges Russland zur Abgeordneten gewählt und wurde Erste Stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Informationspolitik, Informationstechnologien und Kommunikation.Государственная Дума Федерального Собрания Российской Федерации 2018 год: Ямпольская Елена Александровна (abgerufen am 5. September 2026). Im Juli 2018 wurde sie als Nachfolgerin Stanislaw Goworuchins zur Vorsitzenden des Komitees für Kultur gewählt.Елена Ямпольская возглавила комитет Госдумы по культуре (abgerufen am 5. September 2026). Im Juni 2021 kam sie für die anstehende Staatsduma-Wahl 2021 auf die Kandidatenliste der Partei Einiges Russland für die Republik Tatarstan zusammen mit Maxim Topilin, der dann gewählt wurde.Максим Топилин и Елена Ямпольская выдвинуты в Госдуму от Татарстана (abgerufeb am 5. September 2026).

Jampolskaja wurde 2024 Beraterin des Präsidenten der Russischen Föderation.Подписаны указы о назначении в руководстве Администрации Президента (abgerufen am 5. September 2026). Wegen der Herstellung verleumderischer Filme über Russland im Ausland schlug sie 2026 eine Lizenz für die Präsentation ausländischer Filme in Russland vor.Ямпольская о теневом кинопрокате: «Так дальше продолжаться не может» (abgerufen am 5. September 2026).

Im Hinblick auf den Russisch-Ukrainischen Krieg steht Jampolskaja auf Sanktionslisten vieler Länder.Open Sanctions: Elena Yampolskaya (abgerufen am 6. September 2026).

Weblinks

Katalog der Russischen Nationalbibliothek: Ямпольская, Елена Александровна

Einzelnachweise

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