Karl Todt (* 3. Februar 1879 in Cappeln (Oldenburg); nach 1953) war ein deutscher Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.

Sportliche Laufbahn Todt war im Straßenradsport und im Bahnradsport aktiv. Mit 16 Jahren begann er mit dem Radsport und absolvierte auf der Radrennbahn von Duisburg einen Lehrgang für Anfänger. Dort trainierte er später häufig mit Walter Rütt, dem späteren Weltmeister im Sprint. 1899 wurde er Mitglied im Deutschen Radfahrer-Bund. Dessen Meisterschaft über 25 Kilometer gewann er 1903, die Meisterschaft über 10 Kilometer ebenfalls 1903. 1909 gewann er die Meisterschaft über 25 Kilometer hinter Motorführung in Düsseldorf. Von bedeutenden Steherrennen gewann er den Großen Preis von Bocholt und das Goldene Rad von Mainz.

1901 siegte er in der Straßenmeisterschaft vom Rheinland. Dreimal gewann er die Rennen Koblenz–Emmerich und Koblenz–Kleve in Serie. 1904 und 1906 siegte er bei Neuss–Köln–Neuss. 1905 startete er als Berufsfahrer und trat bei Paris–Roubaix als Einzelfahrer an. Er belegte in dieser Kategorie den 15. Platz. 1908 siegte im Eintagesrennen Basel–Kleve über 620 Kilometer mit 45 Minuten Vorsprung vor Hans Hartmann. Auch in den langen Straßenrennen Rund um den Harz über 616 Kilometer und Leipzig–Straßburg platzierte er sich im Vorderfeld. Danach startete er wieder als Amateur.

Nach dem Ersten Weltkrieg rückte Todt in die Klasse der Altersfahrer auf und gewann hier bekannte Rennen wie München–Berlin, Rund um Krefeld, Rund um Mönchengladbach und den Großen Straßenpreis vom Rhein. Altersklassenübergreifend erzielte er mehr als 300 Siege bei Radrennen auf der Bahn und auf der Straße. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn blieb er dem Radsport in verschiedenen Funktionen im Verein „RV Duisburg 1909“ eng verbunden. Weblinks

Einzelnachweise

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