Rheinsberg ist ein Fernsehfilm von Klaus Gendries von 1987 nach der gleichnamigen Erzählung von Kurt Tucholsky, der aber erst 1990 gesendet wurde.

Inhalt Zwei verliebte junge Berliner fahren nach Rheinsberg, genießen die Schönheit der Landschaft und die kulturellen und historischen Besonderheiten dieses Städtchens.

Hintergründe Rheinsberg entstand nach der gleichnamigen Erzählung des 22-jährigen Kurt Tucholsky von 1912 als dessen literarisches Debüt. Interessant ist in dem Buch eine Szene in einem Kino, in der er über die Kommerzialisierung des Films und die damit verbundene systematische Behinderung von hoher ästhetischer und künstlerischer Qualität reflektiert.Frank-Burkhard Habel, „Der Film hat mit der Kunst nichts zu tun“, in Friedhelm Greiser, Ian King (Hrsg.), Tucholsky und die Medien, Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2006, S. 67–82, hier S. 69, mit einem längeren Zitat aus dem Buch und einer Erwähnung des Filmes von Klaus Gendries. Im Film wird diese Szene ohne Kommentar wiedergegeben, das Paar sieht einen Stummfilm mit Asta Nielsen.

Die Aufnahmen wurden 1987 in und um Rheinsberg gemacht, der Film wurde aber erst am 7. Januar 1990 im Deutschen Fernsehfunk erstmals gezeigt.Rheinsberg Filmportal

Der Filmdienst bezeichnete Rheinsberg als stille, stimmungsvolle Tucholsky-Verfilmung.Rheinsberg Filmdienst

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1990 Kategorie:Kurt-Tucholsky-Verfilmung Kategorie:Fernsehfilm (DDR) Kategorie:Kultur (Rheinsberg) Kategorie:Verbotener Film (DDR) Kategorie:Liebesfilm