mini|hochkant|Kardinal Giovanni Battista Bussi de Pretis, zeitgenössischer Stich ca. 1794Giovanni Battista Bussi de Pretis (* 11. September 1721 in Urbino; † 27. Juni 1800 in Jesi) war ein italienischer Geistlicher, Bischof von Jesi und Kardinal der römisch-katholischen Kirche.

Leben Bussi de Pretis wurde als Sohn des Adligen Francesco Maria de Pretis und der aus Ravenna stammenden Lucrezia di Porto geboren. Er studierte an der Universität Urbino, wo er den Doktorgrad in utroque iure – sowohl im kanonischen als auch im weltlichen Recht – erwarb.

In der päpstlichen Verwaltung wirkte er als Gouverneur von Benevento (1752–1758) und anschließend als Gouverneur von Campagna e Marittima (1766–1780).

Papst Pius VI. erhob ihn im Konsistorium vom 21. Februar 1794 in den Kardinalsrang. Am 13. April 1794 wurde er zum Priester geweiht und schon wenig später zum Bischof von Jesi ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 27. April 1794 durch Henry Benedict Stuart. Mitkonsekratoren waren Ottavio Boni, Titularerzbischof von Nazianzus, und Michele di Pietro, Titularbischof von Isauropolis. Er erhielt am 12. September 1794 die Titelkirche San Lorenzo in Panisperna als Kardinalpriester. Er nahm am Konklave 1799–1800 teil, das Pius VII. zum Papst wählte.

Bussi de Pretis starb am 27. Juni 1800 im Alter von 78 Jahren in Jesi und wurde im dortigen Dom beigesetzt.

Literatur

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