Paguropsina ist eine Gattung der Linkshändigen Einsiedlerkrebse mit zwei Arten. Die Vertreter besiedeln den Schelf und den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 52 und 849 m im zentralen Indopazifik. Sie haben einen blattartigen Coenosarc unter dem Telson, der sich über den Rücken wie eine Decke erstreckt. Dieses gemeinsame Gewebe verbindet sie mit einer Seeanemone, die für den Schutz des Einsiedlerkrebses sorgt.

Merkmale Die Gattung hat die Merkmale der Linkshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild, der verknöcherte vordere Teil des Carapax, ist bis zu 6 mm lang. Die Tiere haben 13 Kiemenpaare, deren Lamellen körperfern in tiefe, fingerartige Erweiterungen geteilt sind. Das Pleon ist gewellt, aber nicht verdreht. Die verknöcherten Platten (Acicula) an der Basis der Augenstiele sind klein, etwa dreieckig und tragen am Ende einen kleinen Stachel. Der Endopodit der Maxille trägt einen deutlichen, zurückgebogenen äußeren Lappen. Der Exopodit des dritten Maxillipeden ist 2,4-mal so lang wie breit. Die Scherenbeine sind symmetrisch oder fast gleich groß. Der vorletzte Pereiopode trägt eine Chela, hat keine raspelartigen Oberflächen und feststehende und bewegliche Zehen haben unbewehrte Schneidekanten. Die ersten beiden Pleopoden sind bei Männchen paarig und als Gonopoden umgestaltet, der dritte bis fünfte Pleopode ist unpaar. Bei Weibchen ist der erste Pleopode paarig und als Gonopodium gestaltet, zweiter bis fünfter Pleopode sind unpaar. Eine Bruttasche ist ausgebildet. Die Uropoden sind symmetrisch.

Systematik Die Gattung wird in folgende rezente Arten gegliedert: Paguropsina inermis , 2018 Paguropsina pistillata , 2018

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Einzelnachweise

Kategorie:Linkshändige Einsiedlerkrebse Kategorie:Diogenidae